Asset Manager schätzen die Chancen von Aktien und Anleihen aus Emerging Markets trotz Pandemie weiter als gut ein. Die aktuelle Note 2,0 entspricht dem Umfragewert des vergangenen Jahres. Veränderungen gibt es aber bei den präferierten Ländern und Produkten: China holt auf. Außerdem ist der Nachhaltigkeitstrend deutlich sichtbar.

Die Folgen der Covid-19-Pandemie zeigen sich in den Emerging Markets von Kontinent zu Kontinent und von Land zu Land unterschiedlich. Insgesamt blicken die 46 Asset Manager, die sich an der dpn-Umfrage „Emerging Markets 2020“ beteiligt haben, aber sehr optimistisch auf Investments in Schwellenländern. So bewerten sie die Entwicklung von Anleihen- und Aktienansätzen für Emerging Markets in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt mit der Schulnote 2. Dies entspricht im Gesamtdurchschnitt genau dem Wert der Vorjahresbefragung. 2019 bekamen Anleihen die Note 1,8 und Aktien die Note 2,2. In diesem Jahr erhielten beide Segmente eine glatte 2. Die Umfrage wurde von F.A.Z. Business Media | research im Auftrag von dpn durchgeführt.

Infektionszahlen und Maßnahmen zum Infektionsschutz sind in den Schwellenländern sehr verschieden. Länder in Asien, allen voran China, scheinen mit der Pandemie besser zurechtzukommen als etwa Lateinamerika. 28 der befragten Asset Manager gehen davon aus, dass Covid-19 die Chancen und Risiken und damit auch die geographischen Gewichte innerhalb der Emerging Markets spürbar verändert.

Demzufolge sind bei der Auswahl von Ländern und Anlageklassen künftig auch die Pandemiefolgen zu berücksichtigen. Nur 15 Befragte stimmen dieser These nicht zu, drei enthalten sich. China konnte in der Gunst der Asset Manager im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu Indien aufholen, das von der Pandemie weit stärker betroffen ist.

Emerging-Markets-Ansätze werden wichtiger

Für viele institutionelle Anleger sind die Emerging Markets seit Jahren ein fester Portfoliobestandteil. Die Asset Manager halten das Risiko der Investments für nicht zu hoch, insbesondere bei breit diversifizierten Anlagen. Fast kein Befragter gibt an, dass Investitionen in Emerging Markets beispielsweise für deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen zu riskant seien. Das trifft auf Anleihen genauso zu wie auf Aktien.

Bei der Frage nach der künftigen Bedeutung unterschiedlicher Emerging-Markets-Ansätze für die Asset-Gesellschaften unterscheiden sich Aktien und Anleihen spürbar voneinander. Anleihenansätze entwickeln sich insgesamt dynamischer. In Bezug auf Anleihen aus Emerging Markets erwarten 26 Asset Manager, dass sie für das eigene Haus im Vergleich zu entwickelten Anleiheregionen wichtiger, und sieben, dass sie viel wichtiger werden. Dies entspricht 72 Prozent der Befragten.

Demgegenüber werden für 22 Asset Manager Aktienansätze aus Schwellenländern im Vergleich zu Aktienansätzen aus entwickelten Ländern im eigenen Haus künftig wichtiger, für weitere vier sogar viel wichtiger. Das sind insgesamt 52 Prozent der Befragten. Die übrigen Befragten gehen von einer gleichbleibenden Bedeutung aus oder machen keine Angaben. Kein einziger Asset Manager erwartet aber einen Bedeutungsrückgang für Schwellenländeraktien oder -anleihen.

Auch bei der Vorjahresbefragung gingen im Vergleich zum Aktiensegment (55 Prozent) etwas mehr Asset Manager davon aus, dass das Anleihesegment (75 Prozent) der Emerging Markets im eigenen Haus an Bedeutung gegenüber entwickelten Regionen gewinnen wird. Anleihen aus Emerging Markets bieten im Gegensatz zu den meisten Anleihen aus Industriestaaten immer noch einen nennenswerten Zins. Einige Asset Manager kalkulieren bei Lokalwährungen aus Schwellenländern zudem mit einem Aufwertungspotenzial, abhängig von der weiteren Entwicklung des US-Dollars und der Geldpolitik der USA sowie von der lokalen Wirtschafts- und Fiskalentwicklung.

Mehr Investitionen in Emerging Markets erwartet

Der erwartete Bedeutungszuwachs insbesondere von Anleihen beruht auf den optimistischen Prognosen für die künftigen Investments institutioneller Anleger. Denn die Asset Manager gehen davon aus, dass institutionelle Anleger in den kommenden drei Jahren eher in Schwellenländeranleihen als in -aktien investieren werden. 30 Befragte rechnen damit, dass Institutionelle bis zu 10 Prozent in Emerging-Markets-Aktien investieren werden.

Das entspricht knapp zwei Dritteln der Befragten. Bei Anleihen erwarten dagegen 35 Befragte, dass die Investoren zwischen 5,1 und 20 Prozent in Schwellenländern anlegen werden. Das sind über drei Viertel der befragten Asset Manager.

Der Vergleich zur „Telos Spezialfondsmarktstudie 2020“ zeigt, dass diese Prognosen gegenüber den heutigen Investments der Institutionellen viel Spiel nach oben eröffnen. Denn die Portfolios institutioneller Anleger sind laut Telos-Studie derzeit im Durchschnitt nur zu 4 Prozent in Anleihen und zu 1,7 Prozent in Aktien aus Emerging Markets investiert. Die Aktienquote insgesamt beträgt 13,4 Prozent, die Anleihenquote insgesamt 61 Prozent.

Telos hat institutionelle Anleger in diesem ungewöhnlichen Jahr zweimal befragt: im Februar und im Mai 2020. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie ist demnach, dass sich die Investitionspläne der Anleger im Laufe der ersten Wochen der Corona-Pandemie nur wenig geändert haben. So planten im Februar 34 Prozent der Anleger, ihr Anleihenengagement in Emerging Markets zu erhöhen. Im Mai waren es immer noch 29 Prozent. Eine Reduktion ihres Schwellenländerengagements planten an beiden Terminen nur 3 Prozent.

Die entsprechenden Quoten für die Planung eines höheren Engagements in Aktien schrumpften von Februar bis Mai nur minimal von 31 auf 29 Prozent. Kein Institutioneller plante eine Reduktion der Schwellenländeraktien. Telos-Geschäftsführer Dr. Frank Wehlmann betont, dass institutionelle Investoren die Emerging Markets immer differenzierter auf Länderebene betrachten. Dies gelte auch in Bezug auf die Covid-19-Pandemie, von der die insgesamt rund 55 Schwellenländer unterschiedlich stark betroffen sind.

Manche Investoren, denen die Schwellenländer zu riskant erscheinen, verfolgen die Strategie, indirekt zu investieren, indem sie Aktien oder Anleihen von Unternehmen aus Industriestaaten erwerben, die besonders aktiv in Emerging Markets sind oder dorthin exportieren. Doch die meisten der von dpn befragten Asset Manager halten dieses Vorgehen nicht für sinnvoll. Nur vier Teilnehmer betrachten es risikoadjustiert als attraktiveres Investment.

Emerging Markets: Anleihen vor Aktien

Bei der offen gestellten Frage nach dem Anlagesegment, das unter Chancen-Risiko-Aspekten für die kommenden drei Jahre am attraktivsten ist, liegen Emerging-Markets-Anleihen mit einer Nennung von 37 Asset Managern deutlich vor Aktien mit einer Nennung von 15 Befragten. Bei Aktien geben manche Befragte auch Länderpräferenzen an – allen voran China, gefolgt von weiteren asiatischen Ländern und Asien insgesamt.

Innerhalb des Segments Anleihen präferieren die Befragten lokale Währungsanleihen (15 Nennungen) vor Hartwährungsanleihen (11). Im Vorjahr lagen Anleihen in harter Währung dagegen knapp vorne. Unternehmensanleihen erhalten mit 19 Nennungen relativ viele Stimmen, und zwar deutlich mehr als in allen Vorjahren.

Rechnet man die drei Nennungen für High-Yield-Anleihen auch diesem Segment zu, sind es in der Summe sogar 21 Asset Manager, die diese Anlageklasse empfehlen. Die Jagd nach der Stelle vor dem Komma bei den Zinsen zwingt die Anleger dazu, ihr Anleihenspektrum zu erweitern. Gleichzeitig unterstützen Unternehmensanleihen die Investoren bei der Diversifizierung im Rentenbereich. Da es sich um eine offene Frage (ohne feste Antwortvorgaben) handelt, sind die Antworten als Trendaussage zu verstehen.

Diese Chancen von Lokalwährungsanleihen werden wohl nicht alle institutionellen Anleger tatsächlich nutzen. Zwar gehen 22 Asset Manager davon aus, dass institutionelle deutsche Anleger künftig stärker in Lokalwährungsanleihen aus Emerging Markets investieren werden. Aber mit 21 beinahe ebenso viele lehnen diese These ab. Die Prognosen halten sich also die Waage. Im Vorjahr lag das Verhältnis bei 19:16 pro Lokalwährungsanleihen.

Emerging-Markets-Anleihen: Von Aufwertungen profitieren

Sollen Emerging-Markets-Anleihen, die in lokaler Währung denominiert sind, gegen Währungsschwankungen abgesichert werden? Die Meinungen der Asset Manager gehen zwar auch hier auseinander. Aber eine deutlichere Mehrheit der Befragten stimmt der These zu, dass Investments in Emerging-Markets-Anleihen nicht währungsgesichert sein sollten. Denn die Chancen einer Aufwertung der Währungen gegenüber dem Euro auf Sicht der kommenden drei Jahre werden höher eingeschätzt als die Risiken einer Abwertung. 25 Befragte stimmen der These zu, 16 lehnen sie ab (35 Prozent), fünf enthalten sich.

Bei Aktien hält es eine noch deutlichere Mehrheit von 30 Befragten für empfehlenswert, Investments nicht abzusichern, damit Aufwertungschancen mitgenommen werden können. Nur sieben halten dieses Vorgehen für nicht empfehlenswert.

Asien liegt unter den Emerging Markets weiter vorne

Bereits bei der Vorjahresbefragung lag Asien als favorisierte Anlageregion innerhalb der Schwellenländer deutlich an der Spitze. Die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert, den Trend eher verstärkt. Gefragt nach den Emerging Markets, die in den kommenden fünf Jahren den größten Sprung nach vorne machen werden, liegt die Region Asien als Ganzes mit 33 Nennungen oben auf der Zielliste der Asset Manager.

Indien kann mit 18 Nennungen wie im Vorjahr vor China als potenzialreichstes Land in den Schwellenländern gelten. Aber China hat klar aufgeholt, auch und gerade wegen Corona. So erwarten in diesem Jahr 15 Asset Manager von der chinesischen Wirtschaft den größten Sprung nach vorne. Im Vorjahr hatte sich Indien mit 16:8 Nennungen noch viel klarer von China abgesetzt. Nun liegen beide fast Kopf an Kopf.

Mit Abstand folgen Indonesien und Vietnam mit jeweils sechs Nennungen. In Indien wütet die Corona-Pandemie und könnte auch die Wirtschaft und die Staatsfinanzen noch stärker als bisher in Mitleidenschaft ziehen. Die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 nahm von China zwar seinen Ausgang, aber das Land selbst bekam den Virus mit drastischen Maßnahmen schnell in den Griff. Die chinesischen Börsen haben sich vom ersten Einbruch mehr als erholt.

Für Indien sprechen nach Ansicht der Asset Manager vor allem das Wachstums- und Aufholpotenzial des großen Landes mit seiner jungen, wachsenden Bevölkerung. Die aufstrebende Mittelschicht sorgt für steigende Konsumnachfrage, junge, innovative Unternehmen für Exportgewinne. Die Reformpolitik und Stabilität der Regierung Narendra Modi kommt bei Investoren ebenfalls gut an. Auch die Annäherung an die USA wirkt sich günstig aus. Derzeit ist ungewiss, wie sich der Wirtschaftsstreit USA–China unter der neuen US-amerikanischen Regierung weiterentwickeln wird.

China hat auch eine stabile bis restriktive Regierung. Es gilt als treibende Kraft der Emerging Markets und plant hohe Investitionen in die Infrastruktur und in neue Technologien. Viele Befragte heben vor allem die rasche chinesische Konjunkturerholung nach dem Covid-19-Einbruch als Pluspunkt hervor. Das Land bringt innovative und disruptive Unternehmen hervor, die weltweit expandieren. Der Konsum ist ebenfalls stark. Darüber hinaus wirkt sich die Aufnahme Chinas in weltweite Aktienindizes positiv auf die Aktiennachfrage aus.

Auf Asien folgen Afrika und Lateinamerika

Nach Asien folgen als aussichtsreichste Regionen Afrika mit zehn, Lateinamerika mit neun sowie Osteuropa und Zentral­asien mit zusammen sieben Nennungen. Dabei führen die Befragten neben den klassischen Emerging Markets auch Frontier Markets auf. Afrika hat sich bislang in der Pandemie aus unterschiedlichen Gründen relativ resilient gezeigt. Investitionsfavorit in Afrika ist Ägypten.

Als Argumente für Afrika nennen die Asset Manager die großen Rohstoffvorkommen, beginnende politische Reformen und eine verbesserte Governance sowie die schrittweise Öffnung zum globalen Kapitalmarkt. Allgemein besteht ein riesiger Nachholbedarf bei Konsum und Investitionen.

Schon in den beiden dpn-Vorjahresbefragungen 2019 und 2018 lag Afrika bei den hoffnungsvollsten Emerging Markets vor Lateinamerika. In Lateinamerika sind die Blicke der Asset Manager vor allem auf Brasilien gerichtet (vier Nennungen), obwohl das Land stark unter Corona leidet und einen deutlichen Börseneinbruch hinnehmen musste. Es folgt Kolumbien mit zwei Nennungen. Ein positives Verbrauchervertrauen und sich erholende Rohstoffpreise werden als positive Faktoren für Brasilien ins Feld geführt, der Reformwille als Argument für Kolumbien.

In Osteuropa und Zentralasien sind die aussichtsreichsten Kandidaten die Ukraine mit vier Nennungen und Rumänien mit zwei. Als Gründe für die Ukraine listen die Befragten die laufenden Reformen, die sinkende Verschuldung und die Unterstützung durch den IWF auf. Die Türkei wird nur von einem Asset Manager genannt. Im Gegensatz zu den Vorjahresbefragungen überhaupt nicht als Favoriten Erwähnung finden die Länder Russland, Chile, Tunesien und Nigeria.

Großes Vertrauen in aktives Management

Eine überwältigende Mehrheit von 39 Asset Managern ist der Ansicht, dass sich eine Anlage in Emerging-Markets-Aktien ab fünf Jahren eher in Form aktiv gemanagter als in Form passiver Portfolios lohnt. Nur zwei sind gegenteiliger Meinung. Dabei nehmen die Asset Manager den Trend zu passiven Investments durchaus wahr. Immerhin 15 sind der Auffassung, dass sich bei Aktien der Trend der vergangenen Jahre zu Schwellenländer-ETFs auf Kosten aktiver Ansätze fortsetzen wird.

Eine Mehrheit von 24 Befragten widerspricht dieser These allerdings. Bei Anleihen-ETFs erwarten nur sieben einen weiteren Zuwachs, 37 nicht. Bei Anleihen legen die Anleger größeren Wert auf die gezielte Einzelauswahl der Wertpapiere, wobei zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen sind. Dabei vertrauen sie vor allem auf die Expertise der Fondsmanager. Außerdem sind bei Anleihen weitere Besonderheiten zu berücksichtigen, etwa um die Bildung von Klumpenrisiken zu vermeiden.

Die Mehrheit der Befragten geht gleichzeitig davon aus, dass sich die Anlageexpertise für Emerging Markets nicht nur vor Ort in den Schwellenländern, sondern auch aus der Ferne anhand verfügbarer Daten erwerben lässt. Entsprechend lehnen 30 Befragte die These ab, Asset Manager müssten ihr Research und Portfoliomanagement lokal vor Ort haben. Nur 14 Befragte stimmen dieser Auffassung zu, darunter vor allem große Asset Manager, die bereits mit eigenen Repräsentanzen weltweit vertreten sind.

Blick auf den Wettbewerb

Wer sind die erfolgreichsten Asset Manager für die Region Emerging Markets? Sind es die Anbieter, die die Ansätze mit der höchsten risikoadjustierten Rendite verwalten, oder sind es die Unternehmen mit den größten Assets under Management (AuM)? In der dpn-Umfrage hatten die Asset Manager die Möglichkeit, neben ihren eigenen Topprodukten auch die größten Wettbewerber für ihre jeweiligen Ansätze zu nennen.

dpn hat aus diesen Angaben die wichtigsten Asset Manager für Emerging-Markets-Aktien- und -Anleihenstrategien aus Sicht der Wettbewerber ermittelt. In diesem Jahr wie im Vorjahr führt J.P. Morgan das Feld an, gefolgt von Ashmore, das bei Anleihen stark ist, und Fidelity mit besonderer Expertise für Aktien. Vontobel und Aberdeen stehen auf Rang vier und fünf.

Nachhaltigkeit als Megatrend – auch in Emerging Markets

Aktives Management empfiehlt sich nicht nur aus Performance- und Risikoerwägungen, sondern auch zur Berücksichtigung weiterer, individueller Anlagefaktoren. Dazu gehört neben zahlreichen speziellen Anforderungen einzelner institutioneller Investoren immer häufiger auch das Thema Nachhaltigkeit. Investments in Aktien und Anleihen sollen zunehmend die Aspekte Umwelt und Klimaschutz, Soziales und Governance berücksichtigen.

Bei der diesjährigen dpn-Befragung ist Nachhaltigkeit sogar der einzige Trend, bei dem sich alle Befragten einig sind und sich kein Asset Manager einer Antwort enthält. So stimmen alle 46 Befragten der These zu, dass Nachhaltigkeitskriterien bei Investments in Emerging Markets auf Sicht von drei Jahren stark an Bedeutung gewinnen werden.

Dieses Thema spiegelt sich auch deutlich in vielen neuen und geplanten Produkten der Asset-Gesellschaften wider. Eine Reihe von Unternehmen will in den kommenden drei Jahren Aktienfonds sowie Staats- und Unternehmensanleihefonds für Schwellenländer auflegen, die ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) oder die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen berücksichtigen. Darunter ist auch ein Produkt, das speziell die Region Asien abdeckt. Viele Gesellschaften haben bereits nachhaltige Emerging-Markets-Ansätze für bestimmte Asset-Klassen im Angebot.

Nachhaltigkeit ist also ein Megatrend, der keineswegs vor den Schwellenländern haltmacht. Immer mehr institutionelle Investoren wollen oder müssen ihre Geldanlagen nachhaltig ausrichten, um beispielsweise den Klimaschutz zu fördern. Dabei spielen auch Überlegungen des Risikomanagements, der Reputation und einer stabilen Performance eine Rolle. Die EU erstellt derzeit eine Taxonomie für nachhaltige Investments, um die Transparenz für Investoren zu erhöhen. Der Trend spiegelt sich auch darin, dass die Asset Manager in diesem Jahr erstmals Green Bonds und nachhaltige Aktien als Marktsegmente aufführen, die in Emerging Markets auf Sicht von drei Jahren das beste Chancen-Risiko-Verhältnis bieten.

Die detaillierten Umfrageergebnisse können Sie in der dpn-Ausgabe Dezember 2020 / Januar 2021 lesen. Lesen Sie auch mehr zum Thema im  diesjährigen dpn-Roundtable Emerging Markets.

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