Finexity führt eine Plattform für den direkten Handel von digitalen Anteilen tokenisierter Sachwertinvestitionen ein. Der außerbörsliche Peer-to-Peer-Handel biete im Vergleich zu klassischen Sachwertanlagen hohe Flexibilität und Liquidität, so das Fintech-Unternehmen.

Das Hamburger Unternehmen erweitert damit eigenen Angaben zufolge die existierende Investitionsplattform um ein zentrales Element für die Liquidität alternativer Kapitalanlagen. Alle Nutzer haben ab sofort die Möglichkeit, gebührenfrei sowohl Kauf- als auch Verkaufsangebote einzustellen und damit tokenisierte Wertpapiere jederzeit in Echtzeit auf dem so genannten “Finexity-Sekundärmarkt” handeln zu können.

Damit die Transaktionen in Echtzeit abgewickelt werden können, verfügt jeder verifizierte Nutzer mit einem in die Plattform integrierten E-Wallet über ein digitales Guthabenkonto. In diese virtuelle Geldbörse können Nutzer jederzeit Geld einzahlen. Das Fintech betont den eigenen Standpunkt, dass die Investments in Liquid Alternatives nach wie vor langfristig angelegt seien. Allerdings biete der Sekundärmarkt nun die Flexibilität, selbst über die Laufzeit der in der Regel für einen langfristigen Anlagehorizont ausgelegten Alternative-Investments entscheiden zu können.

Liquid Alternatives

Die Plattform löse damit das magische Dreieck der Vermögensanlage auf – also das Spannungsfeld  zwischen Rentabilität, Sicherheit und Liquidität. Dies schaffe neue Möglichkeiten für eine individuellen Portfolioverwaltung und einen flexiblen Vermögensaufbau. “Zusätzlich unterstützen die Emittenten mit aktuellen Performance-Kennzahlen zu den jeweiligen Investments, die als Orientierungshilfe für die Preisfindung dienen”, sagt Tim Janssen, Head of Blockchain der Finexity AG.

Zudem stelle der Sekundärmarkt eine direkte Vernetzung zwischen Emittenten, Vertriebspartnern, Anlegern und Dritten her. “Unser Open Banking Ökosystem bietet standardisierte Module, anhand derer jeder Akteur von Liquid Alternatives profitieren kann”, sagt Janssen. So können Emittenten Produkte in einer zentralen Datenbank speichern und über den digitalisierten Marktplatz vertreiben. Vertriebspartnern steht der Betrieb eines eigenen Marktplatzes offen, über das sie ihr Produktangebot noch kundenspezifischer zuschneiden können. Anleger wiederum haben Zugang zu alternativen Kapitalanlagen, die ihnen in dieser Form bisher nicht zur Verfügung standen. Nutzer dieses “Open Banking Ökosystems” bekommen einen standardisierten Zugang zu allen Marktplätzen.

Zum Hintergrund: Die Blockchain-Technologie bietet über so genannte Non Fungible Token (NFT) die Möglichkeit der schnellen Transaktion von Sachwerten. Lesen Sie unter den folgenden Links mehr zu den Beispielen Kunst und Immobilien.

Über Finexity

Finexity bietet weltweit als eines der ersten Unternehmen tokenisierte Investitionsmöglichkeiten in Liquid Alternatives an. Die Hamburger betreuen inzwischen über 6.000 Kunden. Das Fintech wurde 2018 von Paul Huelsmann und Henning Wagner gegründet. Inzwischen besteht das Team aus über 35 Mitarbeitern und verwaltet Assets im Wert von über 10 Millionen Euro.

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