Für die Pensionskassen in Österreich verläuft das Jahr 2026 bislang positiv: Bereits nach den ersten neun Monaten haben sie mit einer Performance von 5,03 Prozent den langjährigen Jahresdurchschnitt seit 1991 erreicht.
„Dieses Ergebnis ist angesichts der hohen Inflation, der gestiegenen Ölpreise und der zahlreichen internationalen Krisen besonders erfreulich“, bewertet Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbands der Pensions- und Vorsorgekassen, die Performance. „Es zeigt, wie erfolgreich eine langfristige und breit gestreute Veranlagung auch in einem herausfordernden Umfeld sein kann.“
Zudem gebe diese Entwicklung der Reform der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) Rückenwind. „Diese ist ein wichtiger erster Schritt, um mehr Menschen den Zugang zu einer lebenslangen Zusatzpension zu ermöglichen“, so Zakostelsky. „Jetzt gilt es, die neuen Möglichkeiten durch die beschlossene Reform verständlich zu erklären und die Zusatzpension schrittweise zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Altersvorsorge in Österreich zu machen.“
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Über den Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen
Der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen ist die gesetzliche Vertretung aller Pensionskassen und Betrieblichen Vorsorgekassen in Österreich. Insgesamt vertritt er über 5 Millionen Anwartschafts- und Leistungsberechtigte. Die Pensions- und Vorsorgekassen veranlagen gemeinsam über 50 Milliarden Euro und sind die größten privaten Pensionszahler in Österreich.
Patrick Daum ist Chef vom Dienst bei dpn-online. Er berichtet über alle Themen rund um das institutionelle Asset Management.

