Eine Zivilklage könnte der Fusion von Willis Tower Watson mit Aon in die Queere kommen.

Das US-Justizministerium (DoJ) hat eine kartellrechtliche Zivilklage eingereicht, um die geplante Übernahme von Willis Towers Watson (WTW) durch Aon im Wert von 30 Milliarden US-Dollar abzuwenden.

Das DoJ erklärte, dass die Fusion von zwei der drei größten globalen Versicherungsmakler dazu führen könnte, dass die Preise in die Höhe schießen oder sogar der Wettbewerb ausgelöscht wird. Diese Gründe für die Sperrung der Fusion wurden in der Klage beim US-Bezirksgericht für den District of Columbia dargelegt.

Der Deal wurde im März 2020 zwischen Aon und WTW vereinbart und würde einen gemeinsamen Eigenkapitalwert von rund 80 Milliarden US-Dollar schaffen.

In der Beschwerde wurde davor gewarnt, dass die fusionierten Unternehmen eine Hebelwirkung nutzen könnten, um die Preise zu erhöhen und die Qualität der Produkte zu verringern.

Weitere Hintergründe zu dieser Thematik lesen Sie hier: https://www.dpn-online.com/versicherungen/nun-doch-aon-kauft-willis-tower-watson-89794/

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