Die britische Aon übernimmt den Wettbewerber Willis Towers Watson rund ein Jahr nach einem gescheiterten Fusionsversuch.

Durch die Fusion entsteht der weltweit größte Versicherungsmakler. Denn die bisherige Nummer zwei und drei der Branche ziehen damit am bisher führenden Branchenriesen Marsh & McLennan vorbei.

Rund 30 Milliarden Euro ist die Transaktion schwer. Das fusionierte Unternehmen soll weiter unter dem Namen Aon operieren. Es wird aus London von Aon-CEO Greg Case geführt. Der CEO von Willis-Towers John Haley wird den weiteren Angaben zufolge Chairman. Die Aktionäre von Willis-Tower-Watson sollen pro Aktie 1,08 Aon-Anteile bekommen, teilen die beiden Unternehmen mit.

Gemeinsam kommen die Unternehmen auf einen Börsenwert von 80 Milliarden Dollar. Nach Abschluss der Transaktion werden die Aktionäre von Aon etwa 63 Prozent und die Aktionäre von Willis Towers Watson etwa 37 Prozent des neuen Unternehmens besitzen. Laut Aon sollen bis zum dritten Jahr nach dem Zusammenschlusses durch Synergien Kosteneinsparungen von 800 Millionen US-Dollar pro Jahr erzielt werden. Organisches Wachstum im einstelligen Bereich werde sich direkt nach dem Zusammenschluss erzielen lassen, so die Hoffnung der beiden Parteien.

 

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