Vor zehn Jahren hat der Staatsfonds das Mandat bekommen, in nicht börsennotierte Immobilienwerte zu investieren. Im Schnitt hat dies 7,7 Prozent Rendite pro Jahr nach Kosten in die Kasse gespült.

Mit dem weltweiten Engagement ist der institutionelle Investor eigenen Angaben zufolge inzwischen zu einem der größten Immobilien-Anleger der Welt aufgestiegen. Die langfristig ausgelegten Investitionen fokussieren sich auf qualitativ hochwertige Immobilien in zentralen Städten und Standorten weltweit. Bis zu 5 Prozent des Gesamtvermögens kann der Fonds in Real Estate anlegen, heißt es in dem nun veröffentlichten Bericht.

Mit der jährlichen Rendite von 7,7 Prozent schlägt das Immobiliensegment die durchschnittliche Performance des Fonds: Im Schnitt hat er seit der Gründung im Jahr 1998 rund 6,1 Prozent pro Jahr erwirtschaftet.

Den Auftakt bildete eine Investition der Londoner Regent Street in 2010. Im Jahr darauf folgten Anlagen in Kontinentaleuropa und zwei Jahre später auch in den USA. Das Portfolio enthält sowohl Büro- als auch Einzelhandels- und Logistikgebäude, Im Jahr 2014 wurde die Norges Bank Real Estate Management
als eigenständige Organisation gegründet. Neben Olso gibt es inzwischen auch Büros in Tokio und Paris.

Die größte Einzelinvestition bisher betrug 21 Milliarden Norwegische Kronen (2 Milliarden Euro) für eine 45-prozentige Beteiligung an einem US-Logistik-Portfolio. Inzwischen machen Logistikimmobilien fast 22 Prozent der gesamten Investitionen aus.

Der Fonds wird noch von Yngve Slyngstad geleitet, der aber im Oktober 2019 aber seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Seine Nachfolge als CEO übernimmt im September 2020 Nicolai Tangen, hatte  der Vorstand der norwegischen Zentralbank Norges Bank im März bekannt gegeben. der Norges Banks Investment Management verwaltet das Vermögen des Staatsfonds Government Pension Fund Global.

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