Baden-Badener Pensionskasse bbp auf dem Weg in die Top 10

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Herr Thiel, die Baden-Badener Pensionskasse, kurz bbp, wurde 1997 gegründet und ist mit 23 Jahren eine relativ junge Versorgungseinrichtung.

Hartmut Thiel: Das stimmt. Wenn man sich den Lifecycle unserer Verpflichtungen ansieht, haben wir gerade mal eine halbe Aktivenzeit hinter uns und noch viel vor uns. Die bbp entstand vor 23 Jahren als neue Pensionskasse auf der Basis des damals neuen Tarifvertrags der ARD-Rundfunkanstalten. Damals haben sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erstmals eine gemeinsame Versorgungseinrichtung gegeben, die die Finanzierung der Zusagen übernahm.

Seitdem wachsen wir stramm, weil das Versorgungswerk für Neueintritte offen ist, während die Personen mit älteren Versorgungszusagen in den Altsystemen blieben. Wir bekommen also immer neue Beschäftigte als Einzahler in der Anwartschaftsphase hinzu, während ältere Kollegen, die früher in den Dienst eintraten und jetzt in Rente gehen, nie bei der bbp waren, also keine Beitragszahler wegfallen.

Wie viele Personen haben aktuell eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente bei der bbp?

Hartmut Thiel: Aktuell haben wir etwa 22.000 Anwärter. Im vergangenen Jahr haben wir noch das ZDF als Trägerunternehmen hinzubekommen, so dass wir mit einem künftigen Potenzial von bis zu 40.000 Anwärtern insgesamt rechnen. Wir werden durch die neuen Beitragszahler im Volumen stark wachsen.

Unser derzeitiges Anlagevermögen von rund 2 Milliarden Euro wird sich in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln. Das ist der positive Effekt für eine Pensionskasse, die als neue Verpflichtungen in erster Linie junge Mitarbeiter im Stadium der Anwartschaft aufnimmt. Eine weitere Besonderheit unserer Trägerunternehmen ist, dass sie als öffentlich-rechtliche Einrichtungen nicht insolvenzfähig sind.

Welche Versorgungspläne bietet die bbp an?

Hartmut Thiel: Wir managen vier Pläne für das Versorgungwerk der ARD: eine alte arbeitgeberfinanzierte Versorgung, eine neue arbeitgeberfinanzierte Versorgung sowie zwei Entgeltumwandlungspläne, von denen eine eine klassische Direktversicherung ist. Die arbeitgeberfinanzierten Modelle lassen sich durch Entgeltumwandlung aufstocken. Das ARD-einheitliche Versorgungswerk wurde 2017 als beitragsorientiertes System neu geschaffen.

Es ist identisch mit dem beitragsorientierten Versorgungssystem des ZDF. Unser Versorgungsmodell ist umfassend und bietet neben einer Altersversorgung auch eine Hinterbliebenen- und eine Invalidenversorgung als Bestandteile des Tarifvertrags. All diese Angebote gelten, wie gesagt, nur für die festangestellten Mitarbeiter von ARD und ZDF. Die freien Mitarbeiter zahlen in andere Versorgungswerke außerhalb der bbp ein.

Wie sieht Ihr Aufgabenbereich als Vorstand der bbp aus?

Hartmut Thiel: In meinen ersten Jahren bei der bbp war ich geschäftsführender Vorstand und habe mich um alle Aufgaben selbst gekümmert. Damals haben mich nebenberufliche Vorstandsmitglieder begleitet. Heute hat die bbp zwei Vorstände, neben mir noch Gerhard Monsberger. Ich kümmere mich mehr um die Verpflichtungen, Gerhard Monsberger mehr um die Kapitalanlage.

Wir stehen einem Team von 25 Beschäftigten vor. Mit diesem Team führen wir fast alle Aufgaben selbst durch, auch die Direktanlage. Nur das Managen einzelner Fonds überlassen wir externen Asset Managern. Unsere Kapitalanlage stützt sich auf drei Säulen. Wir haben einen großen Dachfonds für illiquide Anlagen, vor allem Immobilien und Infrastruktur, zudem einen Masterfonds für liquide Anlagen, in dem sich spezialisierte Asset Manager um einzelne Asset-Klassen kümmern. Die dritte Säule ist die für Pensionskassen typische Eigenanlage in Zinsträger.

Welche Themen beschäftigen Sie derzeit besonders?

Hartmut Thiel: Der Niedrigzins hält natürlich auch uns in Atem. Als die bbp 1997 gegründet wurde, gaben wir noch 3,5 Prozent Garantieverzinsung in der bAV. Manche unserer ältesten Verpflichtungen haben heute noch ein hohes Zinsniveau, auch wenn es nicht mehr bei 3,5 Prozent liegt. Das Niveau haben wir heute bei soliden Festzinsanlagen natürlich nicht mehr, weshalb wir uns wie alle mit der Frage beschäftigen müssen, wie wir mit unseren Verpflichtungen umgehen wollen.

Die neuen Verträge mit niedriger Garantieverzinsung sind dabei nicht das Problem, aber die Altverpflichtungen stellen eine Herausforderung dar. Wir bauen neue Verpflichtungsbestände nicht von heute auf morgen auf, so dass die durchschnittliche Garantieverzinsung nur langsam sinkt. Wir versuchen also, mittelfristig von hohen Verpflichtungen herunterzukommen. Dafür müssen wir in den Dialog mit unseren Trägerunternehmen und den Versicherten treten, um diesen Knoten für alle Beteiligten vernünftig zu lösen.

Ein großer Schritt war eben der Übergang zu beitragsorientierten Plänen im Jahr 2017. Die alten entgeltabhängigen Leistungspläne wurden immer teurer, deshalb werden sie heute für Neueinstellungen nicht mehr fortgeführt. Mit dem Umstieg wurde eine verlässlich kalkulierbare Altersversorgung geschaffen. Anfang 2019 haben die Trägerunternehmen zusätzlich das Eigenkapital der Pensionskasse gestärkt. Das war auch eine Reaktion auf den schwachen Kapitalmarkt im Jahr 2018. Damit haben wir unsere Risikotragfähigkeit vergrößert.

Wie blicken Sie auf die Landschaft der Pensionskassen in Deutschland und auf deren Zukunft?

Hartmut Thiel: Ich rechne mit einer Konsolidierung unter Pensionskassen in den nächsten Jahren. Das liegt zum einen am anhaltend schwierigen Umfeld, das es kaum mehr ermöglicht, Kapitalanlage ausreichend rentabel zu betreiben. Zum anderen werden die aufsichtsrechtlichen Anforderungen immer komplexer. Kleine Pensionskassen mit entsprechend kleinem Apparat und schlanker Geschäftsorganisation werden gar nicht mehr in der Lage sein, den aufsichtsrechtlichen Anforderungen Genüge zu tun, etwa beim Berichtswesen, bei Schlüsselfunktionen etc. Das schafft eine Versorgungseinrichtung erst ab einer gewissen Größe.

Wir wollen diese kritische Größe erreichen und dauerhaft bestehen. Kleinere Kassen können in der doppelten Schere aus Niedrigzinsphase und Aufsicht ernsthaft unter Druck geraten. Der Druck kommt also von der Anlage- und der Passivseite sowie steigenden Verwaltungskosten.

Haben Sie bei der bbp beide Seiten grundlegend verändert?

Hartmut Thiel: In den 23 Jahren unserer Existenz haben sich die Anlage- und die Verpflichtungsseite, aber auch die Infrastruktur der Pensionskasse sehr stark verändert. Als wir 1997 gestartet sind, gab es noch 6,5 Prozent Zinsen für eine Bundesanleihe, so dass es kein Problem war, 3,5 Prozent Garantiezins zu erwirtschaften.

Auf der Verpflichtungsseite brauchen wir für jede arbeitgeberfinanzierte Versorgung natürlich auch Arbeitgeber, welche die Versorgung bezahlen. Die Zusagenpläne, die 1997 noch up to date waren, waren es zuletzt nicht mehr, auch infolge neuer Gesetze und Verordnungen.

Auf der Anlageseite haben wir unsere Positionen bei Immobilien und Infrastruktur ausgebaut. Auf der Verpflichtungsseite haben wir im Laufe der Zeit die Garantieverzinsung für die offenen Tarife immer weiter zurückgefahren. Natürlich haben wir uns auch technisch in dieser Zeit enorm entwickelt, so dass wir jetzt mit einem kleinen Apparat 25.000 Verpflichtungen managen können.

Wir werden unser Datenmanagement in Zukunft weiter verbessern und die Automatisierung vorantreiben. Bei der weiteren Digitalisierung unserer Prozesse helfen uns natürlich die leistungsstarken Server der Trägerunternehmen. Der Zahlungsverkehr und das Meldewesen laufen inzwischen komplett automatisiert und papierlos.

Die demografische Entwicklung macht auch vor den Versorgungseinrichtungen nicht halt. Wann steuert die bbp auf einen Höhepunkt der Renteneintritte zu?

Hartmut Thiel: Das wird in den nächsten zehn bis 15 Jahren sicher so weit sein. Wir sehen bereits jetzt, dass unsere Zahl der Betriebsrentner exponentiell steigt. Gleichzeitig kommen immer wieder junge Beschäftigte und damit Beiträge hinzu. Wir sehen also als mittelfristiges Szenario, dass wir einen wachsenden Rentnerbestand haben und gleichzeitig 25.000 bis 30.000 Versicherte, für die Beiträge eingezahlt werden.

Langfristig laufen wir auf ein Verhältnis von zwei zu eins zwischen Beitragszahlern und Betriebsrentnern zu. Wir steuern somit dauerhaft nicht auf Liquiditätsengpässe in den nächsten zehn bis 15 Jahren zu, aber die Rentenleistungen werden bis dahin sicherlich noch deutlich steigen.

Wie ist die strategische Asset Allocation der bbp aufgestellt?

Hartmut Thiel: Wir haben unsere Position bei illiquiden Anlagen von zunächst 5 Prozent auf heute knapp 20 Prozent aufgestockt. Bei dieser Größe wollen wir sie auch belassen, um die 25-Prozent-Grenze für Immobilien laut Anlageverordnung nicht zu reißen. Auch erfordern diese Anlageklassen einen erhöhten Research-Aufwand für uns. Bei etwa illiquider Infrastruktur lassen wir uns von einem Berater helfen, das lässt sich mit unserem kleinen Team nicht komplett inhouse abbilden.

Unser Anteil an Direktanlagen und illiquiden Anlagen summiert sich auf rund 50 Prozent. Diese Posten wollen wir zwar ausbauen, doch im aktuellen Zinsumfeld ist das schwierig. Allerdings haben wir die Corona-Krise genutzt, um gezielt gute Titel zu kaufen. Unser mittelfristiges Ziel ist, die Verzinsung auf der Verpflichtungsseite so weit herunterzufahren, dass wir unseren Topf mit verzinslichen Direktanlagen und illiquiden Anlagen weiter stärken.

Die zweite Hälfte unseres Portfolios bildet unser Masterfonds für liquide Anlagen. Hier lassen wir verschiedene Asset-Klassen von verschiedenen Managern betreuen. Perspektivisch werden wir diese dritte Säule abschmelzen, während die beiden erstgenannten Säulen wachsen sollen. Generell wollen wir den Dreiklang aber beibehalten.

Passt das Anlageschema der VAG im Hinblick auf die Asset-Klassen für die bbp noch oder fordern Sie an dieser Stelle mehr Flexibilität?

Hartmut Thiel: Es gibt Situationen, in denen die engen Grenzen für die Anlageklassen nicht mehr ausreichen. Wir als Pensionskasse brauchen sicherlich nicht so viel kurzfristige Liquidität wie zum Beispiel Versicherer, da wir langlaufende Verpflichtungen haben. Wir gehen also gern für 25 Jahre in Infrastruktur, deshalb stört uns die Begrenzung auf 7,5 Prozent.

Auch würden wir gern mehr Schuldverschreibungen von Emittenten mit guter Bonität kaufen, sind aber bislang auch dort gedeckelt. Hier wünschen wir uns mehr Flexibilität, auch wenn wir in unserer aktuellen Situation noch nicht an die vorgeschriebenen Obergrenzen stoßen und auch von der Öffnungsklausel nicht Gebrauch machen.

Es ist auch die eine oder andere Pensionskasse im Gespräch mit der Aufsichtsbehörde BaFin, um größere Spielräume für sich auszuhandeln. Gerade bei Immobilien und Alternatives will manche Kasse einen vergrößerten Handlungsspielraum ausreizen. Solche Gespräche finden aber immer wieder statt, das ist kein neues Phänomen.

Wie stark treffen die Pandemie und die aktuellen Verwerfungen an den Kapitalmärkten die bbp?

Hartmut Thiel: Ich rechne nicht mit einer langfristigen Wertminderung in unserer Kapitalanlage, aber natürlich hatten auch wir bei den liquiden Anlagen kurzfristig massive Einschläge zu verzeichnen. Unser Masterfonds für liquide Anlagen sieht eine Wertsicherung vor, und die hat in der Situation auch gegriffen. Inzwischen investieren wir wieder in liquide Anlagen, weil wir kurzfristig nicht mehr mit einem L-Effekt an den Märkten rechnen, sondern von einem V- oder einem gemilderten W-Szenario ausgehen.

Wir beobachten derzeit eine Seitwärtsbewegung und sehen, dass wieder Investorengeld in den Markt zurückfließt. Natürlich macht die Krise keinen Spaß, nachdem wir im Jahr 2018 bereits Einbrüche an den Kapitalmärkten erlebt haben und uns 2019 davon erholen mussten. Auch haben wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder „Schwarze Schwäne“ gesehen.

 

Deshalb sind wir wachsam und haben unsere Sicherungsinstrumente positioniert. Wir sind nicht vor großen Krisenereignissen gefeit, doch wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass die Notenbankpolitik und auch die Staaten aus der Finanzmarktkrise von 2008 sowie der Eurokrise 2011 gelernt haben und jetzt schnell, richtig und großzügig reagieren, so dass sich die aktuelle Corona-Krise nicht noch weiter verschärft. Die Erholung des Marktes und seine Flutung mit dem Geld der Notenbanken lassen uns davon ausgehen, dass wir in den nächsten Monaten keine große Delle am Markt bekommen werden.

Der Herbst und der Winter bringen natürlich neue Unsicherheiten wie schwierige Quartalsberichte der Unternehmen oder den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl sowie eine mögliche zweite Pandemiewelle mit sich, doch im Augenblick haben wir unsere Sicherheitsmechanismen wieder gelöst und schwimmen im Markt mit. Wir sehen aber auch, dass mancher Fondsmanager seinen Fonds schließen musste, weil er mit den Effekten der Krise nicht umgehen konnte und keine Absicherung hatte.

Nachhaltigkeit war vor der Pandemiekrise im Asset Management das prägende Thema und ist jetzt ein wenig aus dem Blickfeld geraten. Wie wichtig ist Nachhaltigkeit für die bbp?

Hartmut Thiel: Die ESG-Kriterien tauchten in den vergangenen Jahren in vielen Gesetzen und regulatorischen Schreiben der EU-Kommission, der EIOPA und der BaFin auf. Wir sehen zu, dass wir bei allen drei ESG-Kriterien sauber sind. G ist für uns als Pensionskasse von Anfang an eine absolute Bedingung, beim S sind wir in unserer Entwicklung hin zu einer mittelgroßen Versorgungseinrichtung immer besser geworden, ohne schon am Ziel zu sein.

Auch auf das E achten wir als Einrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ohne dort mit zu großen Filtern unterwegs zu sein. Hier wollen wir unsere Positionen in den einzelnen Asset-Klassen nicht zu stark einschränken, um uns keinen Weg zu verbauen. Besonders engagiert sind wir im Bereich der sozialen und regenerativen Infrastruktur und engagieren uns in Anlagen, die wir wirtschaftlich gut vertreten können.

Harte Ausschlusskriterien oder ähnliche Methoden nutzen wir derzeit nicht, sondern warten ab, was sich bei der EU-Taxonomie entwickelt. Auch wollen wir in den nächsten zwei Jahren eigene Nachhaltigkeitsgrundsätze für uns entwickeln und uns dabei mit unseren Trägerunternehmen identifizieren.

Wo wird die bbp in zehn Jahren stehen?

Hartmut Thiel: Vor zwei Jahren haben wir uns eine neue mittelfristige Strategie mit dem Namen „bbp 2030“ gegeben. Darin schauen wir uns unsere Strukturen an, die IT, unsere Aufstellung innerhalb der Tarifwelt, die Kommunikation und andere Themen. Wir werden auf jeden Fall in den nächsten Jahren weiterwachsen und werden dann eventuell zu den zehn größten Pensionskassen in Deutschland gehören.

Da der Niedrigzins nach derzeitigen Einschätzungen langfristig bleiben wird, müssen wir auf der Verpflichtungsseite weiter an unseren Garantiezinsen arbeiten. Bereits 2019 hat unsere Vertreterversammlung beschlossen, die Garantieverzinsungen auf bis zu 1,75 Prozent im Jahr 2025 schrittweise abzusenken.

Auf der Anlageseite müssen wir sehr wachsam bleiben, um bestmögliche Anlagen zu generieren. Zugleich müssen wir risikoadjustiert vorgehen, damit wir durch ein ausgewogenes Chance-Risiko-Profil krisenresistent die zukünftigen Herausforderungen bestehen. Als Pensionskasse sind wir immer auf den Stichtag 31. Dezember angewiesen, an dem wir unserer Aufsicht Zahlen vorlegen müssen.

Eine Krise wie die Pandemie in diesem Jahr könnte uns die Zahlen aber komplett zerschlagen, wenn sie zu einem noch ungünstigeren Zeitpunkt eintritt. Hier müssen wir wachsam bleiben. Dabei würde uns ein größeres Entgegenkommen der BaFin sehr helfen, doch das ist in der Corona-Krise leider bisher ausgeblieben.

Wir als Pensionskasse müssen sicherstellen, dass eine Pension ab dem Zeitpunkt des Renteneintritts eines versicherten Mitarbeiters komplett bedeckt ist. Aber auf dem Weg dahin in der Anwartschaftsphase kann ich mir mehr Flexibilität seitens der Aufsicht vorstellen, gerade dann, wenn eine Pensionskasse ausreichend gute langfristige Kapitalanlagen im Portfolio hat und bei einer temporären Unterdeckung keine Liquiditätslücke droht.

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