Eine Umfrage von Montana Capital Partners kommt zu dem Ergebnis, dass viele Investoren ihre Private Equity-Allokation erhöhen wollen. Die größte Sorge bereiten ihnen die erhöhten Bewertungsniveaus.

Eine Umfrage von Montana Capital Partners kommt zu dem Ergebnis, dass viele Investoren ihre Private Equity-Allokation erhöhen wollen. 60 Prozent wollen mehr in Private Equity investieren. Bei der Umfrage sagten 35 Prozent der institutionellen Anleger und 88 Prozent Family Offices und Stiftungen, dass Private Equity-Investments mehr als 10 Prozent ihres Portfolios ausmachen.

Secondaries gehören zusammen mit Mid-Market-Buyouts und Wachstumskapital zu den beliebtesten Strategien der Investoren. Mehr als die Hälfte der Investoren setzt bei mehr auf 5 Prozent ihrer Private Equity-Investments auf Secondaries.

Die meistgenannte Sorge bei PE-Investments sind die erhöhten Bewertungsniveaus. 72 Prozent der Befragten gaben an, dass General Partners (GPs), die sich mit zu hohen EBITDA-Multiples in Unternehmen einkaufen, die größte Sorge im Hinblick auf die Marktaktivität in den nächsten 12 bis 24 Monaten sind. Auf Platz zwei folgen mit 15 Prozent Bedenken hinsichtlich einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung, 10 Prozent nannten politische und regulatorische Unsicherheiten.

Ein weiterer interessanter Aspekt: Viele Anleger nehmen bei der Verwaltung ihrer PE-Allokationen eine aktive Rolle ein, anstatt sich ausschließlich darauf zu verlassen, dass ihre GPs die richtigen Chancen für sie finden. Zwei von drei Anlegern analysieren Branchen und Sektoren, die in einem Post-Covid-Umfeld voraussichtlich profitieren werden, um das Risiko-Ertrags-Profil ihres Portfolios zu verbessern.

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