Über die Relevanz von Krypto-Wertpapieren in institutionellen Portfolios, die Chancen und Herausforderungen digitaler Assets sowie regulatorische Hürden wurde beim dpn-Roundtable „Digital Assets“ diskutiert:
Teilnehmende: Carola Rathke, Rechtsanwältin bei YPOG, Daniel Oyen, Mitglied des Vorstands des von Plettenberg, Conradt & Cie. Family Offices, Dr. Ulli Spankowski, Chief Digital && Product Officer bei Boerse Stuttgart Digital, Tim Zölitz, CRO bei Crypto Risk Metrics, Christoph Hock, Head of Tokenization & Digital Assets bei Union Investment, Jörg Debé, Leitung Kundenbetreuung/Vertrieb Investment Services bei der DekaBank, und Bert Staufenbiel, Senior Manager Digital Transformation bei der KfW.
Moderation: Dr. Guido Birkner und Patrick Daum.
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Der Roundtable zusammengefasst:
Jens Wildermuth sieht, dass die Unabhängigkeit der Zentralbanken in vielen Emerging Markets heute viel besser gehandhabt wird als in der Vergangenheit und damit auch das Thema Inflation Targeting erfolgreicher umgesetzt wird. Auch haben die großen Emerging-Markets-Länder in den zurückliegenden 25 Jahren hohe Bestände an Hard Currency Reserves für Notfälle und für das Bedienen von Schulden aufgebaut.
Volker Flögel registriert in den Schwellenländern ein stabiles Wirtschaftswachstum. Für geduldige Investoren seien sie angesichts guter Unternehmensgewinne über dem europäischen Niveau attraktiv. Auch das Bewertungsniveau sei von einem teuren Stand in den vergangenen Jahren jetzt deutlich zurückgekommen. Oliver Pfeil empfiehlt schon allein aus Diversifikationsgründen, viele Regionen und Branchen im Portfolio zu mischen. Bei Emerging Markets sieht er attraktive Gewinnerwartungen und einen Reifeprozess, gerade in der Geldpolitik.
Peter Becker erwartet, dass das Segment Emerging-Markets-Unternehmensanleihen zusammen mit den Lokalwährungsanleihen weiter am stärksten wachsen wird, während das Hartwährungssegment eher seitwärts tendiert. Er sieht gerade jetzt einen günstigen Zeitpunkt, um in Emerging Markets einzusteigen. Wenn die Zinsen in Zukunft weiter fallen sollten, bekommen Investoren noch einen Schub von der Durationsseite.
Laut Daniel Happ haben Emerging Markets einen festen Platz in einem globalen Portfolio. Aktuell seien viele Investoren bei dieser Anlageklasse untergewichtet, doch er erwartet mit sinkendem Zinsniveau und sinkender Zinsvolatilität bei weiterhin akzeptablem Wirtschaftswachstum ein steigendes EM-Engagement in den eigenen Portfolios im Verlauf des Jahres.
- Mehrere Schwellenländer sind so gereift, dass sich die AssetKlasse Emerging Markets ein Stück weit vom krisenbehafteten globalen Umfeld abheben kann.
- Angesichts geopolitischer Risiken nehmen Investorenanfragen nach „EM oder Asia ex China“ zu, doch China bleibt in EM-Indizes ein Schwergewicht.
- Allein aus Diversifikationsgründen empfiehlt es sich, viele Regionen und Branchen im Portfolio zu mischen.
- Dort bieten sich attraktive Gewinnerwartungen und ein Reifeprozess, gerade in der
Geldpolitik.
Impressionen des Roundtables
Präsentiert von



Dr. Guido Birkner ist Chefredakteur von dpn – Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten. Seit dem Jahr 2000 ist er für die F.A.Z.-Gruppe tätig. Zunächst schrieb er für das Magazin „FINANCE“, wechselte dann als Studienautor 2002 innerhalb des F.A.Z.-Instituts zu den Branchen- und Managementdiensten, später zu Studien und Marktforschung. Von 2014 bis 2020 verantwortete er redaktionell den Bereich Human Resources in der F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH. Seit Juli 2019 gehört er der dpn-Redaktion an.

