Die Covid-Pandemie und der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine haben in den letzten Jahren zu einer Inflation geführt, wie sie zuletzt in den 1970er Jahren zu beobachten war. Auch wenn die Notenbanken mit ihrem Kampf gegen die Inflation lange auf sich warten ließen, waren die Zinserhöhungen innerhalb kürzester Zeit umso stärker. Dies führte für viele Investoren – vor allem für diejenigen, die stark in Zinsträger investiert waren – zu einem ernüchternden Anlageergebnis. Auf der anderen Seite war das IFRS-Bilanzergebnis für Pensionspläne mit einer Leistungszusage sehr erfreulich. Die nach IFRS bewerteten Pensionsverpflichtungen sind durch die gestiegenen Zinsen geringer bewertet als noch 2020. Nach Erhebungen des Beratungshauses Mercer sind die IFRS-Ausfinanzierungsgrade der DAX30/40-Unternehmen von 65 Prozent per 2020 auf 79 Prozent per 2023 gestiegen. Die gestiegenen Ausfinanzierungsgrade haben wiederum positive Implikationen auf die IFRS-Gesamtbilanz der Unternehmen. So haben sich die Bilanzen verkürzt und die Eigenkapitalquoten verbessert. Um diesen Zustand beizubehalten, sollten Pensionspläne über De-Risking nachdenken.
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