Wie die dpn-Mutter F.A.Z. berichtet, soll die DWS nachhaltige Anlagen überhöht ausgewiesen haben. Die amerikanische Börsenaufsicht ermittelt nun.

Wie die dpn-Mutter F.A.Z. berichtet, soll die DWS nachhaltige Anlagen höher ausgewiesen habe als sie tatsächlich sind. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC ermittelt nun wegen des Verdachts auf Greenwashing gegen die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank.

Die F.A.Z. verweist auf einen Bericht vom Wall Street Journal. Dem zufolge seien die Ermittlungen der amerikanischen Börsenaufsicht noch in einem frühem Stadium. Hintergrund der Untersuchungen seien Vorwürfe von Desiree Fixler, der früheren DWS-Nachhaltigkeit-Chefin. Diese sei der Ansicht, Investitionen auf Basis von Nachhaltigkeitskriterien seien übertrieben dargestellt worden. Fixler hatte diese Vorwürfe bereits Anfang August gegenüber dem Wall Street Journal erhoben. Sie war im September 2020 als Head of Sustainability zur DWS gekommen, wurde aber nach der Probezeit entlassen.

Um Greenwashing zu verhindern, fordern Verbraucherschützer schon länger einheitliche Standards und Leitlinien für grüne Investments. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin veröffentlichte hierzu im August einen Entwurf für Richtlinien.

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