Patrick Huber leitet Kapitalanlagen der Bewag

Artikel anhören
Artikel zusammenfassen
LinkedIn
URL kopieren
E-Mail
Drucken

Seit Mitte Januar ist Patrick Huber neues Vorstandsmitglied der Pensionskasse der Bewag und dort verantwortlich für die Kapitalanlagen (1,6 Milliarden Euro), Finanzen und das Aktuariat. Der Manager kommt von der BASF, wo er Vorstandvorsitzender der BASF Pensionskasse und Head of Global Pensions & other Benefits war.

Patrick Huber

Schon 1934 gründete die Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG als Vorgänger der späteren Bewag eine betriebseigene Pensionskasse und sicherte damit die betriebliche Altersversorgung für die Beschäftigten des Energieunternehmens. Heute zählen zu den Trägerunternehmen bestehende oder ehemalige Gesellschaften des deutschen Teils der Vattenfall-Gruppe, welche die Bewag im Jahr 2001 übernahm.

Die Pensionskasse deckt die betriebliche Altersversorgung der Mitglieder und deren Hinterbliebenen ab, sofern jene einen Anspruch auf die Pensionsleistungen besitzen. Die Pensionskasse nimmt bereits seit 2007 keine neuen Mitglieder in der Pflichtversorgung auf. Inzwischen stehen den insgesamt 6.057 Versorgungsempfängern nur noch 3.760 Anwärter gegenüber (Stand: 31. Dezember 2023).

Die Umsetzung der Anlagepolitik erfolgt hauptsächlich über Fondsstrukturen (60 Prozent der Kapitalanlagen). Dort bilden Masterfonds (43 Prozent) und Rentenfonds (35 Prozent) den größten Anteil. Eine wichtige Säule der Kapitalanalage ist auch der Bestand an eigenen Wohnimmobilien in der Metropolregion Berlin. Der Anteil am Immobilien-Direktbestand liegt bei 26 Prozent. Den Rest bilden Immobilien-Fonds und Renten-Direktanlagen.

Goran Culjak ist Redakteur bei dpn – Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten. Davor arbeitete er bei PLATOW als Fachredakteur für Versicherung und Altersvorsorge und etablierte die Risikomanagementkonferenz. Der Diplom-Betriebswirt (FH) startete 2004 als Pressereferent bei Union Investment seine berufliche Laufbahn.

LinkedIn
URL kopieren
E-Mail
Drucken