Provinzial Asset Management – „überzeugender“ ALM-Prozess

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Die Jahre 2022 und 2023 haben deutlich gemacht: das Insurance-Asset-Management ist mehr ist als reine Kapitalanlage. Vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel der verschiedenen Asset Klassen an. Vor allem aber geschieht diese Kapitalanlage vor dem Hintergrund konkreter Verpflichtungen auf der Passivseite und der Berücksichtigung von Anforderungen an die Liquidität und die Bilanzierung nach HGB und den Erfordernissen nach Solvency. Hierbei kann die Provinzial Asset Management (AM) auf einen selbst entwickelten SAA-Prozess zurückgreifen, der diesen Erfordernissen umfassend Rechnung trägt. „Sie ist damit auch für zukünftige Herausforderungen sehr gut aufgestellt“, heißt es in der Begründung der Jury.

Hervorzuheben ist auch die ausgeprägte Nachhaltigkeitsstrategie. Diese ist systematisch in den SAA-Prozess und dessen konkrete Umsetzung auf Asset-Klassen- und Einzelwertebene integriert. Diese gilt für mehr als 95 Prozent der Kapitalanlagen.

Henning Busch (Capital Group), Christian Schick (Provinzial AM) und Jury-Mitglied Henning Mettler (Concordia Versicherungsgruppe), Foto: Rolf T. Eckel

Entscheidend für die Jury und die Vergabe des ersten Platzes an Provinzial AM waren neben einem „sehr guten“ Risikomanagement auch der „überzeugende“ ALM-Prozess. Dieser habe sich durch eine Integration der HGB-Bilanzierung sowie der Zinszusatzreserven und der ESG-Anforderungen deutlich von den Wettbewerbern unterschieden. Diese Vorgehensweise hat sich sowohl im Krisenjahr 2022 als auch 2023 bewährt. Die Kurswertrendite war in beiden Jahren deutlich überdurchschnittlich. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung der Bewertungsreserven wider. Mit Bewertungsreserven von minus 1,2 Prozent wies die Provinzial Lebensversicherung Rheinland Ende 2023 nach den bekannten Zahlen den zweitbesten Wert aller Deutschen Lebensversicherer aus. Nur die LV 1871 hatte mit plus 5,5 Prozent eine bessere Reservequote.

Die Jury war in der Kategorie „Zukunftsfähiges Insurance Asset Management 2024“ wie folgt besetzt: Dr. Anton Wiegers (Minerva Stiftung), Prof. Dr. Jürgen Seja (Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung) und Henning Mettler (Concordia Versicherungsgruppe).

Informationen zur Jury sowie zum Bewerbungsprozess finden Sie auf unserer Website hier. Bewerben Sie sich für die dpn-AWARDS 2025 und zeigen Sie, dass Ihre Institution in der Altersvorsorge Maßstäbe setzt! Nutzen Sie die Chance auf Anerkennung und Präsentation Ihres Engagements in Kapitalanlage und Pensionsmanagement auf der nächsten dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION #5 am 23./24. September 2025 in Essen.

Goran Culjak ist Redakteur bei dpn – Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten. Davor arbeitete er bei PLATOW als Fachredakteur für Versicherung und Altersvorsorge und etablierte die Risikomanagementkonferenz. Der Diplom-Betriebswirt (FH) startete 2004 als Pressereferent bei Union Investment seine berufliche Laufbahn.

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