Mit einem Kapitalanlagevolumen von 3,15 Milliarden Euro ist die Sächsische Ärzteversorgung das größte Versorgungswerk in den neuen Bundesländern. Es betreut fast 18.000 Anwärter und 4.000 Leistungsempfänger. Aus Beitragsüberhängen über die ausgezahlten Leistungen und erwirtschafteten Kapitalerträgen wächst die Einrichtung jährlich um rund 200 Millionen Euro.
Das Versorgungswerk hat die Immobilienquote in den letzten Jahren über drei Individualfonds konsequent auf über 20 Prozent ausgebaut. Rund 45 Prozent sind über direkte Renten investiert. Das restliche Vermögen ist über einen Masterfonds in elf Subfonds-Mandate allokiert.
Nachdem das Versorgungswerk in den drei vorhergehenden Jahren immer eine Nettoverzinsung über 4 Prozent erzielen konnte, lag diese in 2015 bei 3,63 Prozent. Dieser Wert liegt aber immer noch oberhalb des Rechnungszinses von 3,5 Prozent, der seit 2013 gilt.
Die Gewinnrücklage beträgt 4,5 Prozent der Deckungsrückstellung.
