Allianz steigert Kapitalanlageergebnis deutlich

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Mit der Allianz hat Deutschlands größter Versicherer seine Bücher geöffnet und den Geschäftsbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht. Schon eine Woche vorher gaben die Münchner bekannt, den Wert ihres Immobilienportfolio um 8 Prozent abgewertet zu haben, was etwa 5 Milliarden Euro entspricht.

Deutlich positiver hingegen entwickelte sich das Kapitalanlageergebnis, das um 44,1 Prozent auf 8,79 Milliarden Euro stieg. Treiber waren aber nicht besonders hohe Erträge aus der Kapitalanlage, die wuchsen um ordentliche 6,5 Prozent auf 11,16 Milliarden Euro. Dem DAX-Konzern gelang es vielmehr, die Aufwendungen für die Kapitalanlage auf 2,37 Milliarden Euro beinahe zu halbieren. Besonders die Abschreibungen auf Kapitalanlagen konnten massiv gekürzt werden – von 2,76 Milliarden im Jahr 2022 auf nur noch 237 Millionen Euro.

Das Volumen in Beteiligungen blieb mit 76,78 Milliarden Euro in etwa stabil. Die Erträge in diesem Segment schmolzen allerdings um 8,3 Prozent auf 6,47 Milliarden Euro. Während sich der Aktienbestand mit 2,7 Milliarden Euro ebenfalls kaum veränderte, konnten die Allianz ihre festverzinslichen Anlagen um 7 Prozent 23,02 Milliarden Euro steigern. Der Bilanzposten „sonstige Kapitalanlagen“, der neben den beiden liquiden Asset-Klassen auch noch Namensschuldverschreibungen (-13,5 Prozent) sowie Einlagen bei Kreditinstituten (-7,6 Prozent) umfasst, vergrößerte sich insgesamt um 4,1 Prozent auf 28,51 Milliarden Euro.

Patrick Daum ist Chef vom Dienst bei dpn-online. Er berichtet über alle Themen rund um das institutionelle Asset Management.

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