KKR meldet Gewinnrückgang im zweiten Quartal

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Der globale Private-Equity-Riese KKR hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Damit schließt sich das zweite an das erste Quartal an: Im ersten Quartal dieses Jahres sank der ausschüttungsfähige Gewinn nach Steuern um 26 Prozent im Vorjahresvergleich.

Die Leistung des Unternehmens läge aber immer noch über den Analystenerwartungen, wie Bloomberg berichtet. Das in New York ansässige Unternehmen gab am Montag in einer Erklärung bekannt, dass es nach Steuern 653 Millionen US-Dollar an ausschüttungsfähigem Gewinn erzielt hat, oder 73 Cent pro Aktie. Damit übertraf es die durchschnittliche Schätzung von 71 Cent pro Aktie, die Analysten in einer Bloomberg-Umfrage abgegeben hatten.

KKR steigert Gebührenanteil

Der gewinnbezogene Gebührenanteil stieg im Quartal bis zum 30. Juni um 31 Prozent auf 602 Millionen US-Dollar, angetrieben von einer starken Kapitalmarkttätigkeit und Managementgebühren. Der realisierte Anlageertrag aus dem Verkauf von Vermögenswerten sank um 58,6 Prozent auf 114,7 Millionen Dollar und der realisierte Leistungsertrag, oder die erfolgsabhängige Vergütung, fiel um 79,6 Prozent auf 149,3 Millionen Dollar. Das von KKR verwaltete Vermögen wuchs im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 519 Milliarden Dollar, getrieben von 8 Milliarden Dollar in Kredit- und Liquiditätsstrategien.

Die Aktien von KKR stiegen nach der Bekanntgabe um 4,1 Prozent auf 62,59 US-Dollar. Aktuell (10. August 2023, 13:45 Uhr) notiert die KKR-Aktie bei 61,57 US-Dollar.

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