In der Schweiz ist mit der Fusion von Helvetia und Baloise ein neuer Versicherungsriese mit rund 20 Prozent Marktanteil entstanden. Nun sollen auch die Tochtergesellschaften aus dem Asset Management unter einem Dach zusammengeführt werden. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, sollen künftig sämtliche Aktiva und Passiva der Helvetia Asset Management von der Baloise Asset Management übernommen werden. Angepeilt ist der Schritt nach Vorstellung beider Verwaltungsräte im April dieses Jahres.
100 Milliarden CHF under Management
Konkret sehen die Fusionspläne vor, dass die Assets der bisherigen Helvetia-Tochtergesellschaft künftig von der Asset-Management-Sparte der Baloise verwaltet werden. Die bestehende Infrastruktur der Helvetia soll zunächst weiter genutzt werden, eine vollständige technische Integration ist erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Die Integration der Helvetia Asset Management in das Baloise-Universum steht dabei noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden, insbesondere der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA.
Nach eigenen Angaben verwaltet die Gruppe der Helvetia Baloise Asset Management ein Vermögen von mehr als 100 Milliarden Schweizer Franken. Den größeren Anteil steuert dabei die Baloise Asset Management mit rund 60 Milliarden Euro Assets under Management (umgerechnet rund 55 Milliarden Schweizer Franken) bei.
Arrian Correns ist seit 2024 Redakteur bei dpn – Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten. Seine ersten Schritte im Journalismus machte der studierte Staatswissenschaftler im Lokaljournalismus. 2023 wechselte er mit dem Volontariat im Fachverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Finanzjournalismus. In dieser Zeit schrieb Arrian Correns auch für die dpn-Schwesterpublikationen „FINANCE Magazin“ und „Die Stiftung“. Arrian Correns befasst sich heute vor allem mit Themen der institutionellen Kapitalanlage und der Digitalisierung der Investmentbranche.

