Am 22. September 2024 entscheiden die Schweizer in einer Volksabstimmung unter anderem über die Reform ihrer beruflichen Vorsorge. Es geht um Änderungen im Gesetzeswerk. Experten haben allerdings Zweifel am nötigen Wissen der Bürger zu den geplanten Änderungen. Auch Francis Bouvier, Leiter der beruflichen Vorsorge bei der Waadtländer Kantonalbank BCV, hebt die Komplexität der Reform hervor. „Die meisten Leute können diesem Diskurs nicht folgen“, sagte er auf einer Veranstaltung in Lausanne. „Es haben uns sogar Pensionierte angerufen, die wissen wollten, ob auch sie davon betroffen wären, was natürlich nicht der Fall ist.“ Statt alle Punkte der Reform, die sich bei jedem und jeder Versicherten anders auswirken, einzeln zu erörtern, wäre es besser, die Maßnahmen in ihrer Gesamtheit vorzustellen. So könnte man erklären, dass die Reform zwar zu sinkenden Altersrenten führen kann, dafür aber ein höheres Alterskapital und Rentenzuschläge bieten würde, wovon vor allem Teilzeitbeschäftigte und Geringverdiener profitieren könnten. Im Schnitt arbeiten 38 Prozent der Erwerbstätigen in Teilzeit.
Volksabstimmung in der Schweiz – Rentenexperten schlagen Alarm
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