Die Optimierung von Risiko und Rendite ist ein ständiger Prozess individueller bAV-Modelle. Dabei werden in der Kapitalanlage die Anspar- und die Leistungsphase unterschiedlich betrachtet. Susanna Adelhardt, stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und Vorstandsvorsitzende der Heubeck AG, und Dr. Friedemann Lucius, stellvertretender Vorsitzender des IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e. V. und Chefaktuar der Heubeck AG, erläutern im Gespräch mit Goran Culjak die Umsetzung und Gestaltungsmöglichkeiten von Lebenszyklusmodellen in Unternehmen.
Hohe Leistungen und geringer Aufwand und geringe Risiken: Das ist der Optimalfall in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmen. Beides unter einen Hut zu bringen, ist die Stärke moderner Lebenszyklusmodelle (LZM). Sie berücksichtigen nach der reinen Lehre das Alter des Mitarbeiters sowie dessen individuelle Risikopräferenz und liefern, bei richtiger Ausgestaltung, durch eine unter Risiko-Rendite-Aspekten optimierte, altersadäquate Portfolioallokation im individuellen Mitarbeiterdepot hohe Versorgungsleistungen. So weit der Plan. Die Umsetzung von LZM in der Praxis ist nicht immer einfach, besonders in der Kapitalanlage.
