Konsolidierung bei Pensionskassen kommt nur langsam voran

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Mit Inkrafttreten des Altersvermögensgesetzes in 2002 kam es zu einigen PK-Neugründungen durch Versicherungskonzerne. Seitdem befindet sich der Bereich in einem Konsolidierungsprozess.

Nachdem die Kölner Pensionskasse (KPK), eine mittelgroße Einrichtung mit einem Anlagevermögen von über 250 Millionen Euro, in 2014 die Hohner PK übernommen hat, greift sie nun nach der Hoffmann’s Pensions- und Unterstützungskasse. Das ist keine Sensationsmeldung, die Hoffmann’s PK gehört zu den kleinsten Kassen. Sie zählt nur gut 120 Anwärter und 350 Rentner, der Kapitalanlagebestand beträgt 13 Millionen Euro.

Doch gerade da liegt das Problem. In Deutschland gibt es fast 50 Pensionskassen mit einem Anlagebestand unter 100 Millionen Euro, 25 davon verwalten weniger als 30 Millionen Euro. Viele der kleinen Kassen sind geschlossen und können so nicht weiter wachsen. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen ist ein effizienter Betrieb schwierig, mit sinkender Mitgliederzahl steigt meist die Kostenquote je Mitglied. Vor dem Hintergrund des anspruchsvollen Kapitalmarktumfeldes ist eine breite Vermögensanlage mit der Erschließung neuer Renditequellen für diese Kassen kaum möglich.

In den letzten beiden Jahren kam es zwar zu einigen Verschmelzungen bei den Wettbewerbs-Pensionskassen aus dem Versicherungssektor (Hamburg-Mannheimer / Ergo, Optima / R+V, Winsecura / Pro bAV, PB / HDI), doch im Bereich der Betriebs-Pensionskassen passierte wenig.

Neben der KPK hat sich mit der Übernahme der Verseidag PK nur die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft (PKDW) engagiert, die zuvor bereits die Gasolin PK übernommen hatte. Zudem ist in 2014 die zum Deutsche Bahn Konzern gehörende Schenker PK unter das Dach der Hamburger Pensionsverwaltung  (HPV) geschlüpft, die bereits vier Pensionskassen (Frankona, Phönix, Bodelschwingsche, Henkel) betreut. Ein fortschreitender Konsolidierungsprozess ist sicherlich im Interesse der Versicherten.

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