Deutschlandfonds zieht positive Zwischenbilanz

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Der Deutschlandfonds ist im Dezember 2025 gestartet. Nach sechs Monaten ziehen Bundesregierung und KfW eine positive Bilanz. Mehrere Finanzierungen sind bereits umgesetzt, weitere Bausteine folgen. Der Fonds soll privates Kapital für Zukunftsinvestitionen mobilisieren und richtet sich an Industrie, Mittelstand, Start-ups sowie Energieversorger.

Rohstoffe und Start-ups im Fokus

Der Rohstofffonds hat zwei Investitionen getätigt. Die KfW stellte 150 Millionen Euro für die Lithiumförderung von Vulcan Energy Resources bereit sowie 50 Millionen Euro für ein Seltene-Erden-Projekt von Arafura Rare Earths. Ein weiteres Vorhaben befindet sich in der Prüfung. Der Fonds soll auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt werden.

Für Start-ups und Scale-ups hat KfW Capital seit Dezember rund 185 Millionen Euro in VC-Fonds zugesagt. Das jährliche Zusagevolumen steigt um 50 auf 250 Millionen Euro. Das Programm Tech-Fondsinvest erhält zusätzlich rund 770 Millionen Euro. Am 15. Juli startete zudem das Programm WIN 400 mit 400 Millionen Euro für Venture-Capital-Fonds.

Weitere Bausteine folgen

Für Energieversorger bereitet die KfW neue Kreditinstrumente vor, die im August starten sollen. Im Verbriefungsbereich beteiligte sich die KfW im Juni an Verbriefungen von Leasingforderungen deutscher Mittelständler. Als Nachfolger von RegioInnoGrowth soll im Herbst 2027 das Programm MittelstandsKapital starten.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sagte, der Deutschlandfonds mache Deutschland innovativer und wettbewerbsfähiger und werde nun weiter ausgebaut. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte, rund 30 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln und Garantien sollten Investitionen von insgesamt rund 130 Milliarden Euro auslösen.

Justin Geschwill ist Redakteur bei dpn – Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten. Er berichtet seit 2026 über zentrale Themen aus Asset Management und Pension Management. Zuvor war er Redaktionsvolontär bei der F.A.Z. Davor war er bei Infineon Technologies als Finance Business Partner tätig. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er im Rahmen eines dualen Studiums bei Infineon Technologies in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart.

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