Die bedeutendste Bitcoin-Börse verzeichnet eine massive Zunahme der Kundenbeschwerden.

Mit dem Anstieg der Kryptowährung Bitcoin in luftige Höhen, nimmt auch die Zahl der Beschwerden zu. So meldet das US Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) bis im August rund 300 Beschwerden; etwa 60 Prozent betrafen Coinbase, die  beliebteste Online-Börse für Bitcoins. Im Gesamtjahr 2016 gab es nur sechs Beschwerden.

Coinbase ist ein Opfer des Booms der führenden Kryptowährung: Mehr als ein Drittel der Beschwerden stammt von Personen, die über die lange Transaktionszeiten klagten und nicht zeitgerecht auf ihr Geld zugreifen konnten. Kunden erwarten, dass sie ihr Geld innert drei bis fünf Tagen auf ihrem Konto haben. Dazu kamen Service-Probleme und in immerhin fast 15 Prozent der Fälle wurde Betrug reklamiert.

Eine Konsequenz der langen Transaktionszeiten ist die kürzlich erfolgte Zweiteilung von Bitcoin. Das CFPB registriert Beschwerden über virtuelle Währungen seit 2014 und warnt die Käufer vor unklaren Kosten, Betrügereien und Verlusten. Nun zieht auch die staatliche Securities and Exchange Commission die Schraube an: Sowohl Kryptowährungs-Börsen als auch Unternehmen, die Einnahmen durch den Verkauf digitaler Vermögenswerte generieren, sind dem Bundes-Wertpapiergesetz der USA unterstellt.

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