Krypto-Anteil in institutionellen Portfolios nimmt zu

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Interessante Erkenntnisse über das Anlegerverhalten bei digitalen Assets liefert eine aktuelle Studie der Kryptobörse Bybit: Demnach ist der Anteil von Bitcoin und Ethereum in institutionellen digitalen Vermögensportfolios im zweiten Halbjahr 2023 von 50 auf 80 Prozent gestiegen. Im Gegensatz zu Privatanlegern, die Bitcoin bevorzugen, setzen institutionelle Investoren zunehmend auf Ethereum. Der Anteil dieser zweitgrößten Kryptowährung ist bis Ende Januar auf 39,8 Prozent angewachsen und damit an Bitcoin (39,5 Prozent) vorbeigezogen.

Auch Stablecoins werden stärker nachgefragt, sie machen inzwischen etwa 15,5 Prozent digitaler institutioneller Portfolios aus. Es ist ein Hinweis darauf, dass Stabilität für die Investoren auch in der digitalen Vermögensverwaltung immer wichtiger wird. Altcoin-Bestände hingegen werden trotz der in den vergangenen Monaten erzielten Renditen auf 5,1 Prozent reduziert: Laut Bybit haben sich institutionelle Investoren fast vollständig aus Positionen in Token-Kategorien wie Meme, KI und BRC-20 zurückgezogen.

Institutionelle Investoren hätten ihren Kurs für die kommenden Monate festgelegt, so Eugene Cheung, Head of Institutions bei Bybit, was ein „Leuchtturm für intelligente Händler“ sein könnte. „Denn Wissen ist von unschätzbarem Wert, vor allem für diejenigen, die neu im Bereich Kryptowährungen sind, da es die wechselnden Gezeiten der Vermögensverteilung beleuchtet.“

Patrick Daum ist Chef vom Dienst bei dpn-online. Er berichtet über alle Themen rund um das institutionelle Asset Management.

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