Was Institutionelle über die Branche denken: Investoren-Survey 2026

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Die Trends im Asset Management haben sich im Vorjahresvergleich gehalten, das Stimmungsbild unter den Institutionellen hat sich bestätigt. So ist weiterhin nur ein Drittel der Befragten der Meinung, dass die institutionelle Kapitalanlage aufgrund der geo- und wirtschaftspolitischen Disruptionen vor einer fundamentalen Veränderung steht, wie die Befragung unter 102 institutionellen Investoren ergibt. Zwei Drittel der Befragten sehen also die Basis für ihr Kerngeschäft grundsätzlich als nicht gefährdet an. Aber nur 19 Prozent der Befragten bewerten die aktuelle makroökonomische Lage als förderlich. Die Geopolitik beurteilen lediglich 15 Prozent der Befragten als förderlich, und über die veränderten Rahmenbedingungen für den globalen Handel äußern sich sogar nur 10 Prozent positiv. Immerhin bewerten 52 Prozent der institutionellen Investoren die Geld- und Zinspolitik positiv.

Die Hiobsbotschaften einzelner berufsständischer Versorgungswerke bereiten den Institutionellen mehrheitlich Kopfzerbrechen. So sind 63 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich berufsständische Versorgungswerke und ihre Aufsichtsbehörden im Hinblick auf Kapitalanlage und Risikomanagement professioneller aufstellen sollten. Im Detail sprechen sich vor allem Family Offices, Stiftungen und Altersvorsorgeeinrichtungen für einen höheren Grad an Professionalisierung des Asset- und Risikomanagements bei Versorgungswerken und ihren Aufsichtsbehörden aus.

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Näheres zu den Ergebnissen und Auswertungen der „dpn Investorenbefragung 2026“ finden Sie in unserem Studienbericht, der ab 14. September auf unserer Homepage https://www.dpn-online.com/studien/ zum kostenpflichtigen Download bereitsteht. Neben inhaltlichen Fragen zum Markt und zu den Geschäftsaussichten bewerten die Befragten Asset Manager und Asset Servicer in neun Kategorien.

Dr. Guido Birkner ist Chefredakteur von dpn – Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten. Seit dem Jahr 2000 ist er für die F.A.Z.-Gruppe tätig. Zunächst schrieb er für das Magazin „FINANCE“, wechselte dann als Studienautor 2002 innerhalb des F.A.Z.-Instituts zu den Branchen- und Managementdiensten, später zu Studien und Marktforschung. Von 2014 bis 2020 verantwortete er redaktionell den Bereich Human Resources in der F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH. Seit Juli 2019 gehört er der dpn-Redaktion an.

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