US-Bank plant Bitcoin-Verwahrung für Instis

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Für die institutionellen Kunden der Citigroup wäre es eine Erleichterung: Mit der Dienstleistungspalette Custody+ sollen die Verwahrung, die Abwicklung, der Devisenhandel und das Liquiditätsmanagement beschleunigt werden. Wie die institutionelle Infrastruktursparte der US-Bank mitteilte, soll der neue Service noch in diesem Jahr mit Bitcoin starten. Die Kunden erhielten dadurch Zugang zu traditionellen sowie Krypto-Verwahrungsdienstleistungen über dasselbe Rahmenwerk.

Die Verwahrungsdienstleistungen der Citigroup nutzen Kunden in mehr als 100 Ländern, darunter 62 Märkte, in denen das Unternehmen sein eigenes Verwahrungsnetzwerk betreibt. Durch die Hinzufügung der Bitcoin-Verwahrung könnten diese Kunden ihre Bitcoin-Bestände beim selben Geldhaus aufbewahren, bei dem auch ihre anderen Assets liegen. Nicht mehr auf einen separaten Krypto-Verwahrer angewiesen zu sein, kann es institutionellen Investoren erleichtern, in Bitcoin zu investieren.

Die Citigroup ist aber keinesfalls ein Pionier in Sachen Krypto-Verwahrung. BNY machte 2022 den Anfang für einige US-Kunden. Fidelity Digital Assets oder Coinbase stellen den Service zudem bereits für Institutionen zur Verfügung.

Patrick Daum ist Chef vom Dienst bei dpn-online. Er berichtet über alle Themen rund um das institutionelle Asset Management.

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