Marketinginformation – nur für professionelle Anleger
Häufig wird die Reduzierung von Risiko als ein Schritt verstanden: raus aus Aktien, rein in Anleihen. In der Praxis aber stehen deutschen Pensionseinrichtungen drei Wege offen: Sie können erstens Kapitalmarktrisiken direkt reduzieren, zweitens breiter diversifizieren oder drittens die Verpflichtungen vollständig übertragen, etwa durch Buy-out oder Outsourcing. Immobilien gehören in die zweite Kategorie – nicht als Anlageklasse, die pauschal allokiert werden sollte, sondern als Vermögenswert mit einem konkreten, klar definierten Beitrag.
Der spezifische Beitrag von Immobilien
Immobilien vereinen drei Eigenschaften, die sich sonst nur schwer finden lassen: Sie generieren vertraglich gesicherte laufende Erträge, verfügen wegen der langen Haltedauern über ein realisierbares Wachstumspotenzial und zeigen ein Renditemuster, das nur wenig mit dem von Aktien und Anleihen korreliert. Mit einem geschätzten Volumen von rund 38,5 Billionen US-Dollar sind Immobilien zudem die größte Anlageklasse der Private Markets und übertreffen Private Equity und Private Credit zusammen.[1]
Den größten Teil der Immobilienrendite machen nicht etwa Wertsteigerungen aus, sondern die laufenden Erträge. Rund 78% waren es bei europäischen Immobilien seit 2001.[2] Für ein Portfolio, das über Jahrzehnte hinweg Verpflichtungen erfüllen soll, ist das die wichtigste Eigenschaft. Robuste Erträge entstehen bei Immobilien mit einer breit gestreuten Mieterbasis, in der kein einzelner Mieter dominiert. Vermietungsaktivitäten, Mieterwechsel und aktives Portfoliomanagement wiederum können für Mietsteigerungen sorgen. Die erste Ertragsart verleiht einem Portfolio Stabilität, die zweite sorgt für zusätzliches Wachstum.
Die Renditetreiber der Zukunft
Für die Rolle, die Immobilien in deutschen Pensionsportfolios spielen können, sind zudem drei strukturelle Faktoren von Bedeutung: Demographie, Urbanisierung und technologischer Fortschritt. Diese Entwicklungen stärken die Nachfrage nach der Anlageklasse langfristig über alle Anlagehorizonte hinweg, die für Altersvorsorgeeinrichtungen relevant sind.
So erhöhen alternde Bevölkerungen die Nachfrage nach seniorengerechtem Wohnen, aber auch nach Praxis-, Pflege- und Forschungsflächen in der Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig veranlasst der Mangel an bezahlbarem Wohnraum Haushalte aller Altersgruppen dazu, verstärkt zu mieten. Das führt Schätzungen zufolge dazu, dass in Europa fast 10 Mio. Wohnungen fehlen.[3] Ein zweiter nachfragetreibender Faktor ist die weiter fortschreitende Verstädterung. Weil deutsche und europäische Städte weiter wachsen, gibt es in den meisten europäischen Märkten zu wenig Wohnraum und innerstädtische Industrieflächen. Das begünstigt Strategien, die auf die Modernisierung und Erweiterung des bestehenden Wohnungsbestands statt auf Neubauten setzen. Gleiches gilt für den Ausbau urbaner Logistikkapazitäten, wo nutzbare Industrieflächen verloren gegangen sind. Cloud Computing und Künstliche Intelligenz wiederum schaffen einen immensen Bedarf an Rechenzentren.
Der erste Schritt
Ganz am Anfang – lange bevor eine Entscheidung über die tatsächliche Allokation fällt – steht für die meisten Pensionseinrichtungen eine umfassende Analyse der Anlageklasse: Wie würden sich Immobilien auf das Risiko-, Rendite- und Liquiditätsprofil des Portfolios auswirken? Wo sind Immobilien innerhalb der strategischen Asset-Allokation einzuordnen und welche bestehenden Investments würden sie ersetzen? Eine solche fundierte Analyse ist insbesondere dann sinnvoll, wenn sie auf den eigenen Annahmen der Pensionseinrichtung beruht, statt auf denen eines Managers, und wenn sie dem Anlageausschuss eine eigene Argumentationsgrundlage für den Vorstand liefert.
Hierbei kann Invesco Real Estate unterstützen. Investiert wird dabei global im gesamten Risiko-Rendite-Spektrum – von Core- und Core-Plus-Immobilien über renditestärkere Value-Add-Strategien bis zu Immobilienkrediten. Die Investment- und Research-Teams sind in Deutschland ansässig, Vertrieb und Kundenbetreuung für institutionelle Kunden arbeiten mit betrieblichen und öffentlichen Versorgungseinrichtungen und Consultants zusammen, um einzuschätzen, wie Immobilieninvestments dazu beitragen können, die Anlageziele und Leistungsverpflichtungen von Pensionsportfolioseinzuhalten.
Lesen Sie den vollständigen Artikel und erfahren Sie mehr über die Immobilienstrategien von Invesco.
Wesentliche Risiken
Der Wert von Anlagen und die Erträge hieraus unterliegen Schwankungen. Dies kann teilweise auf Wechselkursänderungen zurückzuführen sein. Es ist möglich, dass Anleger bei der Rückgabe ihrer Anteile nicht den vollen investierten Betrag zurückerhalten.
Immobilien und Grundstücke können unter Umständen nicht zu jeder Zeit veräußert werden, sodass Investoren nicht zu jeder Zeit ihre Anteile verkaufen können. Der Wert von Immobilien und Grundstücken obliegt grundsätzlich der Ansicht des Schätzers und wird möglicherweise nicht erreicht.
Wichtige Informationen
Diese Marketinginformation dient lediglich zu Diskussionszwecken und richtet sich ausschließlich an professionelle Anleger in Deutschland.
Quelle: Invesco, Stand der Daten: 15. Oktober 2026, sofern nicht anders angegeben.
Dies ist Marketingmaterial und kein Anlagerat. Es ist nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Anlageklasse, eines Wertpapiers oder einer Strategie gedacht. Regulatorische Anforderungen, die die Unparteilichkeit von Anlage- oder Anlagestrategieempfehlungen verlangen, sind daher nicht anwendbar, ebenso wenig wie das Handelsverbot vor deren Veröffentlichung.
Die Ansichten und Meinungen beruhen auf den aktuellen Marktbedingungen und können sich jederzeit ändern.
Weitere Informationen zu unseren Strategien erhalten Sie über die angegebenen Kontaktdaten.
Herausgegeben durch Invesco Management S.A., President Building, 37A Avenue JF Kennedy, L-1855 Luxembourg, beaufsichtigt durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier, Luxembourg.
EMEA 6064381/2026
[1] European Public Real Estate Association (EPRA), Global Real Estate Total Markets Table, Q4-2024.
[2] Daten des MSCI Global Annual Property Index, frühester Datenpunkt: 1. Januar 2001, letzter Datenpunkt: 31. Dezember 2025. Der MSCI Global Annual Property Index ist ein marktwertgewichteter Index, der die Wertentwicklung direkt gehaltener Immobilienanlagen in 25 Ländern weltweit abbildet.
[3] CBRE Research, European Real Estate Market Outlook 2025.

