Im Jahr 2024 verzeichneten Immobilienspezialfonds trotz der zahlreichen Herausforderungen im Immobilienmarkt ein solides Nettoneugeschäft. Das Nettomittelaufkommen belief sich auf 7,4 Milliarden Euro und lag damit 1,4 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 8,8 Milliarden Euro. Die frischen Mittel, die in diese Fonds investiert wurden, betrugen 9,2 Milliarden Euro, was ebenfalls einen Rückgang von rund 3 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Insgesamt blieben rund 81 Prozent der frischen Mittel netto in den Immobilienspezialfonds, was als solides Ergebnis in Anbetracht der schwierigen Marktlage betrachtet wird. Insbesondere die Faktoren Bewertungen, explodierende Kosten, eine geringe Zahl an Transaktionen sowie die Auslastung und Repositionierung von Objekten stellten Herausforderungen dar. Die Auswertung von Kommalpha basiert auf jüngsten Daten der Deutschen Bundesbank mit Stichtag 31. Dezember 2024.

