Ungeachtet der Schlagzeilen rund um die zahlreichen Wahlen in diesem Jahr drängen die großen Investmenttrends nicht in den Hintergrund. Über Aktien und Private Markets-Investitionen wollen internationale Anleger verstärkt in die Gewinner der Deglobalisierung, des demografischen Wandels und der Dekarbonisierung (auch „3D Reset“ genannt) investieren. Das belegt die diesjährige Flaggschiff-Studie des Asset Managers Schroders, die Schroders Global Investor Insights Survey.
Wie die diesjährigen Ergebnisse zeigen, sorgen sich die Befragten stärker um die Auswirkungen der Zentralbankpolitik (70 Prozent), hohe Zinsen (68 Prozent) und einen möglichen Wirtschaftsabschwung (62 Prozent) als um die Folgen der zahlreichen Wahlen, die in diesem Jahr rund um den Globus stattfinden. Auch unter den deutschen Befragten (139) gibt die Mehrheit (71 Prozent) an, dass das Vorgehen der Zentralbanken die Performance ihrer Portfolios am ehesten beeinflussen dürfte, gefolgt von der Möglichkeit eines Wirtschaftsabschwungs (64 Prozent). Je 60 Prozent nannten die geopolitische Lage und hohe Zinsen als Einflussfaktor.
