Family Offices wollen in den kommenden zwölf Monaten ihre Anteile an risikobehafteten Anlagen im Portfolio vergrößern. Zugleich wächst der Anteil der Family Offices, die in Kryptowährungen investieren, ebenso wie der Anteil derjenigen, die sich gegen solche Investments entschieden haben. Zu diesen Ergebnissen kommt Goldman Sachs in der Studie „Eyes on the Horizon“. Die Untersuchung basiert auf einer weltweiten Umfrage unter 166 Family Offices, davon 57 Prozent aus Nord- und Südamerika und 21 Prozent aus der EMEA-Region. 72 Prozent aller befragten Family Offices verfügen über ein Nettovermögen in Höhe von mindestens 1 Milliarde US-Dollar.

Family Offices halten aktuell im Durchschnitt 12 Prozent Anteile an Cash und Cash-ähnlichen Beständen in ihren Portfolios, was laut der Studie relativ hoch ist. Die Studienautoren erwarten, dass dieser Anteil in den kommenden Monaten sinken wird, denn 35 Prozent der Befragten wollen dieses Kapital in absehbarer Zeit verwenden, wenn sich Gelegenheiten ergeben. Sie wollen insbesondere in Informationstechnologie und Health Care investieren.
Wohnimmobilien bleiben für Family Offices eine attraktive Asset-Klasse, während Geschäftsimmobilien wie Büro- und Einzelhandelsimmobilien weniger attraktiv sind.
Family Offices integrieren zunehmend Nachhaltigkeitskriterien in ihre Anlagestrategien. Viele von ihnen investieren in grüne Energie, nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft sowie eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Darüber hinaus unterstützen 76 Prozent der Family Offices andere Familienunternehmen, und viele planen, in solche Unternehmen zu investieren. Bei einem möglichen Verkauf bevorzugen die Family Offices strategische oder unternehmerische Käufer.
