Das Nettofondsvermögen europäischer Immobilien-AIF erreichte im Jahr 2022 eine Billion Euro, wie INTREAL anhand einer Analyse der European Fund and Asset Management Association (EFAMA) berichtet. Dies ist der Fall, obwohl es im ersten Quartal aufgrund des Ukrainekrieges Abflüsse gab, das Nettofondsvermögen wuchs kontinuierlich.
Deutschland, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande machen fast 80 Prozent des Nettofondsvermögens in der Immobilien-Assetklasse aus. Luxemburg verzeichnete dabei ein beeindruckendes Wachstum aufgrund der großen Beliebtheit bei internationalen institutionellen Investoren. Die Nettomittelzuflüsse in europäische Immobilienfonds beliefen sich 2022 auf 6,2 Milliarden Euro, wobei Luxemburg die höchsten Zuflüsse verzeichnete. Es gab jedoch auch Länder mit Abflüssen, darunter die Niederlande und das Vereinigte Königreich.
Rudolf Kömen, Geschäftsführer der INTREAL Luxembourg, kommentiert: „Die Zahlen zeigen, dass Immobilienfonds, die in Luxemburg aufgelegt wurden, auch im schwierigen Jahr 2022 eine sehr hohe Nachfrage zu verzeichnen haben. Es gibt offenbar noch Fondsanbieter und Investoren, die auch in einem anspruchsvollen Immobilienmarkt Chancen sehen.“
Diese Daten basieren auf Informationen der EFAMA, die Statistiken zu UCITs und AIF in 29 europäischen Ländern einschließlich der Türkei, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz erfasst.
