Körber-Stiftung vertraut auf Backsteine

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Von den disponiblen Assets sind heute 110 Millionen in Real Estate angelegt – rund 60 Millionen in Bürohäuser, die im Direktbestand gehalten werden, der Rest in Beteiligungen. „Wir sind weit fortgeschritten, weitere Wertpapiere zu veräußern“, sagt Oke Petersen, Leiter des Bereichs Vermögen, Verwaltung und EDV. Die Zusagen seiner Einrichtung bei Immobilien-Investments beliefen sich schon jetzt auf 95 Prozent des noch verfügbaren Kapitals.

Als Grund für den Strategiewechsel gibt Petersen an, dass Immobilien angesichts der Volatilität an den Märkten und des anhaltenden Niedrigzinsniveaus immer attraktiver geworden seien. „Sie bieten uns einen zuverlässigen Ertrag und versprechen einen realen Werterhalt.“ Die Renditeerwartungen liegen zwischen 3,5 Prozent in Toplagen und mehr als 15 Prozent bei Projektentwicklungen. In diesem Segment arbeitet die Körber-Stiftung mit Competo Capital Partners zusammen.

Der Konzentration des Anlagerisikos ist sich Petersen bewusst. „Sollte es zu einer Immobilienblase kommen, haben wir die Mittel und die Zeit, das durchzustehen.“ Allerdings sieht er keine Blase, sondern allenfalls in Teilmärkten wie München oder Hamburg „blasenartige Muster“.

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