Die Nachfrage nach dem SHS VI, der sechsten Fondsgeneration von SHS Capital, war groß. Statt des avisierten Zielvolumens von 200 Millionen Euro, sammelte der deutsche Private-Equity-Investor 270 Millionen Euro ein. Der Investitionsfokus des Fonds, der damit doppelt so groß ist wie sein Vorgänger, liegt auf europäischen Healthcare-Unternehmen. Voraussetzung ist, dass diese bereits signifikante Umsätze erwirtschaften, sich auf einem Wachstumskurs befinden und das Ziel haben, sich zu europäischen Healthcare-Champions zu entwickeln.
Zehn bis 15 Beteiligungen in Form von Mehrheits- sowie Minderheitsbeteiligungen strebt SHS Capital an, wobei die Investitionshöhe bei zehn Millionen bis 40 Millionen Euro liegt. Es sollen Transaktionswerte von bis zu 150 Millionen Euro realisiert werden. Seit dem First Closing im Sommer 2022 wurden bereits vier Investments getätigt.
Manfred Ulmer-Weber, Managing Partner bei SHS, will mit dem Fonds in erster Linie Fund of Funds, Versicherungen, Versorgungswerke, Stiftungen, Family Offices, Baken, Healthcare-Konzerne, kirchliche Investoren und Unternehmer ansprechen: „Das Gesundheitswesen ist ein unverzichtbarer Sektor und bietet daher zahlreiche spannende Möglichkeiten für Beteiligungen. Bei uns haben Investoren die Chance, sich an der Entwicklung dieses Wachstumsmarktes zu beteiligen.“
Patrick Daum ist Chef vom Dienst bei dpn-online. Er berichtet über alle Themen rund um das institutionelle Asset Management.

