HSBC Asset Management ernennt Thorsten Michalik zum Chief Executive Officer für alternative Anlagen. Er tritt sein Amt zum 1. April an. Michalik folgt auf Joanna Munro, die den Bereich seit 2021 geleitet hat. Munro scheidet nach 40 Jahren in der Investmentbranche aus, davon 20 Jahre bei HSBC.
Michalik ist seit November 2019 bei der HSBC tätig. Er startete als Head of Wholesale., bevor er ab November 2022 zusätzlich die Vertriebsverantwortung für Europa, den Nahen Osten und Amerika übernahm. Im Juni 2023 rückte er an die Spitze der Geschäftsführung von HSBC Asset Management Deutschland. Seit April 2025 verantwortet er als CEO Europe, UK and Americas das Geschäft der Fondsgesellschaft HSBC Asset Management.
Zwanzig Jahre Asset Management
Michalik beschrieb seine Ernennung auf LinkedIn als persönlich bedeutsamen Moment. Fast auf den Tag genau zwanzig Jahre zuvor traf er in Hongkong eine richtungsweisende Entscheidung. Dort arbeitete er im Bereich Aktienderivate für die Deutsche Bank. Er entschied sich, nach Europa zurückzukehren und das ETF-Geschäft der Deutschen Bank aufzubauen. Das war sein Einstieg in das Asset Management.
Vor seiner Zeit bei HSBC sammelte Michalik breite Erfahrung in der Finanzbranche. Bei der DWS war er von November 2012 bis Dezember 2018 tätig, zuletzt als Vorstandsmitglied. In dieser Funktion verantwortete er den Vertrieb in Europa und Asien. Zuvor leitete er bei der Deutschen Bank von April 2006 bis Oktober 2012 das ETF-Geschäft in Frankfurt. Davor war er für die Deutsche Bank als Head of Warrants in Hongkong tätig. Seine Karriere begann Michalik 1997 als Trainee bei der UBS in Zürich.
Für seine neue Rolle sieht Michalik die Voraussetzungen als günstig an. Er verweist auf die Stärke seines Teams und die Möglichkeiten, die ein bankeigener Asset Manager im Alternatives-Segment bieten kann. Die wachsende Kundennachfrage nach alternativen Investments sieht er als strategische Chance. Sein Ziel ist der Ausbau der Plattform und die Schaffung langfristigen Mehrwerts für die Kunden.
Munro habe die Grundlagen für eine starke und anerkannte Alternatives-Plattform gelegt, würdigte Michalik seine Vorgängerin. Sie habe Teams und Kompetenzen zusammengeführt.
