45 Prozent Aktienquote für eine höhere Startrente

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Die chemische und pharmazeutische Industrie macht ihren Beschäftigten ein neues Angebot für das Sozialpartnermodell (SPM). Die ZielrenteCHEMIE steht Unternehmen und Beschäftigten seit Jahresbeginn über die Höchster Pensionskasse zur Verfügung. Der Steuerungsausschuss hat sich Ende 2024 konstituiert und die letzten noch notwendigen Rahmenbedingungen für das neue Produkt in Kraft gesetzt. „Aktuell läuft der Anbindungsprozess für das erste Unternehmen“, berichtet uns Jürgen Rings. Darüber hinaus sieht der Vorstandsvorsitzende der Höchster Pensionskasse Interesse bei den Mitgliedsunternehmen. Da bereits bestehende Versorgungssysteme über die Höchster Pensionskasse nicht zwangsweise abgelöst werden, würden Unternehmen das neue Angebot sukzessive im Rahmen ihrer eigenen Zeitpläne für eine mögliche Neugestaltung ihrer Versorgungssysteme prüfen.

Lutz Mühl, Geschäftsführer beim Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC)

Das SPM bietet eine neue Form der bAV über Tarifverträge. „Arbeitnehmer können mit Hilfe einer chancenorientierteren Kapitalanlage eine höhere Rendite auf die Beiträge erzielen und somit auch eine höhere Rentenleistung erwarten“, hebt Lutz Mühl, Geschäftsführer Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC), hervor. Das SPM eröffne so besseren Zugang zu den Chancen des Kapitalmarkts, die gerade jüngere Beschäftigte gerne für sich nutzen möchten.

„Mehr Wettbewerb durch mehr Angebote“

Die Sozialpartner der chemischen und pharmazeutischen Industrie haben 2022 ein SPM tariflich vereinbart und nun auf Basis dieses Tarifvertrags das zweite Produktangebot, die ZielrenteCHEMIE über die Höchster Pensionskasse, an den Start gebracht. Die Betriebe können zwischen zwei Angeboten für ein SPM wählen. „Mehr Wettbewerb durch mehr Angebote“, ist BAVC-Vormann Mühl überzeugt.

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