MSCI führt mit PACS einen globalen Klassifizierungsstandard für Private Assets ein. Ziel ist es laut dem Unternehmen, mehr Transparenz und Vergleichbarkeit in den bislang intransparenten Markt zu bringen. „Die privaten Märkte befinden sich an einem Wendepunkt und gewinnen im globalen Finanzökosystem zunehmend an Bedeutung“, kommentiert Luke Flemmer, Leiter Private Assets bei MSCI. Der Markt erlebt seit Längerem durch Zuflüsse institutioneller Investoren und aus dem Private-Wealth-Segment ein starkes Wachstum.
Über den gesamten Investitionszyklus benchmarken
PACS funktioniert dabei als Rahmen, der private Unternehmen, Immobilien sowie Infrastruktur-Assets abdeckt. Er soll granulare Unterscheidungen und Vergleiche zwischen Assets ermöglichen, sodass sich Portfoliostrategien über den gesamten Investitionszyklus hinweg benchmarken, analysieren und kommunizieren lassen.
Die Taxonomie baut auf bestehenden MSCI-Tools auf, darunter dem Global Industry Classification Standard (GICS). PACS wird als KI-gestützter Managed-Data-Service bereitgestellt und wendet konsistente Sektor-Tags in großem Maßstab an.
Arrian Correns ist seit 2024 Redakteur bei dpn – Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten. Seine ersten Schritte im Journalismus machte der studierte Staatswissenschaftler im Lokaljournalismus. 2023 wechselte er mit dem Volontariat im Fachverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Finanzjournalismus. In dieser Zeit schrieb Arrian Correns auch für die dpn-Schwesterpublikationen „FINANCE Magazin“ und „Die Stiftung“. Arrian Correns befasst sich heute vor allem mit Themen der institutionellen Kapitalanlage und der Digitalisierung der Investmentbranche.

