Der deutsche Fondsverband BVI hat in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken seine Verwahrstellenstatistik für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Diese zeigt auf, dass Verwahrstellen insgesamt 3.250 Milliarden Euro für in Deutschland aufgelegte Investmentfonds betreuten. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind das gut 10 Prozent mehr.
Die drei größten Anbieter verwahren zusammen mit insgesamt rund 1.691 Milliarden Euro knapp 52 Prozent des Vermögens. Die Liste wird von BNP Paribas mit 839,1 Milliarden angeführt. Auf Platz zwei liegt die State Street Bank International mit 450,3 Milliarden Euro, gefolgt von der DZ Bank mit 401,2 Milliarden Euro auf Platz drei. Insgesamt umfasst die Statistik 27 Verwahrstellen in Deutschland.
Von diesen sind 24 Depotbanken im Bereich offener Wertpapierfonds aktiv und verwalten ein Vermögen von 2.887 Milliarden Euro. Neun Verwahrstellen kümmern sich um offene Sachwertefonds mit einem Nettovermögen von 300 Milliarden Euro. Im Bereich der geschlossenen Investmentfonds, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch aufgelegt sind, sind 13 Depotbanken tätig und verwahren dort ein Nettovermögen von 63 Milliarden Euro.

Tonia Schöler ist Volontärin bei F.A.Z. Business Media und hat neben dpn – Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten bereits für weitere Publikationen des Verlags gearbeitet, wie die Personalwirtschaft und F.A.Z. Konferenzen. Zuvor hat sie Ihr Masterstudium in Medienwissenschaften und Unternehmensführung an der Universität Siegen absolviert.
