VBL geht in Berufung 

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VBL, die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder mit Sitz in Karlsruhe, hat – wie auch die Klägerseite – Antrag auf Zulassung zur Berufung beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg gestellt. In der Sache geht es um das Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vom 17. Juli 2025. Demnach sei die VBL unter bestimmten Voraussetzungen über einzelne Bestände des Kapitalanlageportfolios auskunftspflichtig. Doch das Urteil lässt – nach Ansicht und intensiver Prüfung der Urteilsgründe durch die VBL – noch Fragen offen. 

In seiner Entscheidung hatte das Verwaltungsgericht Karlsruhe die VBL dazu verpflichtet, in Zukunft wesentlich mehr Informationen als bislang über die eigenen Investments herauszugeben. Demnach muss die VBL dem Kläger Arne Semsrott von „FragDenStaat“ gemäß seinem Antrag vom Juli 2022 Einblick in die Bestände des Portfolios der „VBLklassik“ per Ende 2020 sowie per Ende 2021 gewähren. Die VBL betont ihrerseits, sie erfülle alle Vorgaben, die der Gesetzgeber für Pensionskassen und vergleichbare Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland vorsieht.  

Die VBL ist bundesweit mit rund 5,3 Millionen Versicherten, 5.400 Arbeitgebern und rund 5,8 Milliarden Euro Leistungszahlungen an 1,5 Millionen Rentenberechtigte jährlich die größte Zusatzversorgungseinrichtung für betriebliche Altersversorgung im öffentlichen Dienst. Die VBL verwaltet zu diesem Zweck Kapitalanlagen mit einem Marktwert von rund 65 Milliarden Euro. Beteiligt an der VBL sind unter anderem Bund, Länder, kommunale Arbeitgeber und Träger der Sozialversicherung. 

Dr. Guido Birkner ist Chefredakteur von dpn – Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten. Seit dem Jahr 2000 ist er für die F.A.Z.-Gruppe tätig. Zunächst schrieb er für das Magazin „FINANCE“, wechselte dann als Studienautor 2002 innerhalb des F.A.Z.-Instituts zu den Branchen- und Managementdiensten, später zu Studien und Marktforschung. Von 2014 bis 2020 verantwortete er redaktionell den Bereich Human Resources in der F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH. Seit Juli 2019 gehört er der dpn-Redaktion an.

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