Nachgehakt: Welche Folgen bringt der neue Settlement-Zyklus?

Artikel anhören
Artikel zusammenfassen
LinkedIn
URL kopieren
E-Mail
Drucken
Kai-Oliver Oetjen, Abteilungsleiter Administration Financial Assets, Hansainvest.

Wie wirken sich die neuen Settlement-Zyklen in Nordamerika (T+1) auf die Geschäftstätigkeit Ihres Hauses aus?

Bislang zeigen sich für uns nach der Einführung von T+1 keine spürbaren Veränderungen. Dabei zahlt sich aus, dass wir uns im Vorweg gut aufgestellt und einige prozessuale Anpassungen vorgenommen haben.

An welchen Stellen hat die Einführung von T+1 Schwierigkeiten bereitet?

Vor allem der Affirmation-Prozess barg Herausforderungen. Das Angebot der Verwahrstellen im Hinblick auf die Aff irmation war und ist recht unterschiedlich, was uns vor die Frage gestellt hat, wer die Affirmation mit welchem System auf Basis welcher Informationen erledigt. Diese Fragestellung ließ sich jedoch vor dem Go-Live lösen, sodass wir an dieser Stelle Sicherheit gewonnen haben.

Wie beeinflusst T+1 Ihre Zusammenarbeit mit Asset Managern, Investoren und Verwahrstellen?

Tatsächlich konnten wir unsere Prozesse gemeinsam mit unseren Asset-Management-Partnern verschlanken und effizienter gestalten. Dies betrifft insbesondere elektronische Handelsanbindungen. Teilweise bsind auch neue Broker oder Broker Desks im Einsatz. Einige Verwahrstellen konnten beispielsweise durch aktive Unterstützung im Affirmation-Prozess einen Wettbewerbsvorteil generieren.

Sie möchten diesen Artikel weiterlesen?
Sie haben bereits ein Nutzerkonto?
LinkedIn
URL kopieren
E-Mail
Drucken