Metzler und Yielco machen gemeinsame Sache

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Das Asset Management des Frankfurter Bankhauses Metzler (Metzler AM) und die Yielco Investment Gruppe legen gemeinsam im Sommer einen globalen Infrastrukturfonds nach Artikel 8 auf. Das gaben beide Parteien am gestrigen Dienstag bekannt, wobei die jeweiligen Rollen klar verteilt sind.

Yielco hat sich auf Private Markets und damit die Sektoren Infrastruktur, Private Debt und Private Equity spezialisiert. Die Münchner werden in dem Projekt vorwiegend für die Zielfondsauswahl verantwortlich sein. Insgesamt sind etwa 150 Infrastrukturinvestments in mindestens zehn Fondsbeteiligungen geplant. „Die Investitionen werden breit über verschiedene Sektoren, Manager und Strategien gestreut sein“, so die Unternehmen.

Globaler Investitionsbedarf von 100 Billionen US-Dollar

Auf der anderen Seite wird Metzler für das aktive Management auf Basis verschiedener liquider Asset-Klassen verantwortlich sein. Außerdem übernehmen die Frankfurter die Integration der Nachhaltigkeitsaspekte des Artikel-8-Fonds. „Wir sehen in Infrastruktur ein langfristiges Wachstumsthema mit hohem Investitionsbedarf an privatem Kapital, nicht zuletzt beflügelt durch den European Green Deal“, meint Philip Schätzle, Geschäftsführer von Metzler AM. Zielkapitalisierung sind 300 Millionen Euro, die in ein breites Portfolio aus Primary- und Secondary-Investitionen fließen sollen.

Metzler und Yielco verweisen auf eine Studie der Citibank, der zufolge sich der Bedarf an Infrastrukturinvestitionen allein in den G20-Staaten auf 100 Billionen US-Dollar beläuft. Dabei spielt nicht nur die grüne Transformation der Industrie eine Rolle, sondern auch andere Megatrends wie der demografische Wandel und die Digitalisierung. „Der Investitionsbedarf ist nach wie vor äußerst hoch und die Nachfrage nach privatem Kapital wird sich weiter verstärken“, meint auch Uwe Fleischhauer, Gründungspartner von Yielco.

Arrian Correns ist seit 2024 Redakteur bei dpn – Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten. Seine ersten Schritte im Journalismus machte der studierte Staatswissenschaftler im Lokaljournalismus. 2023 wechselte er mit dem Volontariat im Fachverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Finanzjournalismus. In dieser Zeit schrieb Arrian Correns auch für die dpn-Schwesterpublikationen „FINANCE Magazin“ und „Die Stiftung“. Arrian Correns befasst sich heute vor allem mit Themen der institutionellen Kapitalanlage und der Digitalisierung der Investmentbranche.

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