Erika Neufeld, Autor bei dpn https://www.dpn-online.com/ueber-uns/redaktion/neufeld/ Das Magazin für institutionelle Investoren Fri, 12 Jul 2024 12:20:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Neuberger Berman baut Alternatives-Bereich aus https://www.dpn-online.com/news/alternative-anlagen/neuberger-berman-baut-alternatives-bereich-aus-127438/ Mon, 20 Jun 2022 05:11:19 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/neuberger-berman-baut-alternatives-bereich-aus-127438/ Dafür ernennt der unabhängige Vermögensverwalter Manuel Kalbreier zum Head of Alternative Specialists für die EMEA-Region.

Der Beitrag Neuberger Berman baut Alternatives-Bereich aus erschien zuerst auf dpn.

]]>
Dafür ernennt der unabhängige Vermögensverwalter Manuel Kalbreier zum Head of Alternative Specialists für die EMEA-Region.

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman gewinnt Manuel Kalbreier. Von London aus wird er als Managing Director und Head of Alternative Specialists EMEA Institutional dem Unternehmen sein Know-how für alternative Investments zur Verfügung stellen. Kalbreier wird sich der Weiterentwicklung des Angebots widmen, um so das gewünschte Ertragspotential zu ermöglichen.

Für Matthew Malloy, Head of Institutional Client Group & Insurance Solutions bei Neuberger Berman, kommt Kalbreier genau zur richtigen Zeit: „Die Investment-Welt ändert sich schnell. Anleger wünschen sich Diversifikationsmöglichkeiten mit Ertragspotenzial. Wir wollen unseren Alternatives-Bereich daher weiter ausbauen. Manuel Kalbreier kommt in einer Zeit, in der sich für Investoren viel ändert. Und er bringt langjährige Erfahrung mit.“ Dik van Lomwel, sieht das ähnlich: „Weil unsere Alternatives-Lösungen immer beliebter werden, freuen wir uns auf Manuel Kalbreier. Er hat langjährige Erfahrung mit Alternatives und versteht diese sich wandelnde Assetklasse genau.“

Zuvor war Kalbreier sieben Jahre lang Managing Director und EMEA-Regionaldirektor für alternative Investments bei Wellington Management. Dort baute er das Produktmanagement für Alternatives und den Vertrieb spezieller Alternatives in der EMEA-Region auf und leitete den Bereich. Davor war er sechs Jahre lang Partner und Leiter Investor Relations bei Boussard & Gavaudan in London. Ähnliche Aufgaben hatte er auch bei der Citigroup und Salomon Brothers.

Der Beitrag Neuberger Berman baut Alternatives-Bereich aus erschien zuerst auf dpn.

]]>
Willis Towers Watson Investments erweitert Geschäftsleitung https://www.dpn-online.com/news/news/willis-towers-watson-investments-erweitert-geschaeftsleitung-127434/ Fri, 17 Jun 2022 12:00:52 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/willis-towers-watson-investments-erweitert-geschaeftsleitung-127434/ Willis Towers Watson Investments (WTWI) hat ihre Geschäftsleitung zum 1. Juni 2022 um Janno Krieger und Matthias Paetzel erweitert. So soll der wachsende Bedarf an Fiduciary Management in Deutschland und Kontinentaleuropa bedient werden.

Der Beitrag Willis Towers Watson Investments erweitert Geschäftsleitung erschien zuerst auf dpn.

]]>
Willis Towers Watson Investments (WTWI) hat ihre Geschäftsleitung zum 1. Juni 2022 um Janno Krieger und Matthias Paetzel erweitert. So soll der wachsende Bedarf an Fiduciary Management in Deutschland und Kontinentaleuropa bedient werden.

Aktuell wird WTWI von Tobias Bockholt, Head of Investments Deutschland, und David Evans, Internal Operations geleitet. Auf Evans, der zum 30. Juni in den Ruhestand geht, folgt nun Janno Krieger als neuer Geschäftsleiter Internal Operations (Compliance, Risk, Geldwäsche, Aufsicht, Recht). Janno Krieger betreute als Senior Legal Counsel und Compliance Officer das Investmentgeschäft der Towers Watson Limited bereits seit 2011. Matthias Paetzel, der auch Mitglied des Aufsichtsrates der Willis Towers Watson Pensionsfonds AG ist, wird die Geschäftsleitung im Bereich Kundenbetreuung und Vertrieb verstärken. Sein Schwerpunkt wird auf dem Ausbau der Geschäftsaktivitäten in Europa (ohne Irland und UK) liegen, den er bereits als Leiter der „Growth & Clients Group Continental Europe“ verantwortet.

Janno Krieger verfügt über rund 16 Jahre Erfahrung als Syndikusanwalt. Seit 2011 ist er bei WTW regional zuständig für die DACH-Region. Schwerpunktmäßig betreut er das Investmentgeschäft. Zudem verantwortet er hier den Bereich Compliance, Risk, Geldwäsche, Aufsicht und Recht seit 2014. Im Rahmen der Brexit-bezogenen Umstellung des Investmentgeschäftes innerhalb der EU auf ein deutsches mittleres Wertpapierinstitut gem. § 15 I WpIG (§ 32 I KWG), wirkte Janno Krieger federführend an der Erlaubniserteilung und Gründung der WTWI mit. Krieger absolvierte das erste Staatsexamen an der Universität Mainz und studierte an der University of California in Berkeley (USA).

Matthias Paetzel leitet bei der Willis Towers Watson Investments GmbH die Kundenbetreuung und den Vertrieb in Deutschland und Kontinentaleuropa für alle Dienstleistungen rund um die Kapitalanlageberatung. Darüber hinaus leitet er in Deutschland das Team, das Firmenkunden bzw. deren Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung, insbesondere CTAs und Pensionsfonds, bei ihrer langfristigen Anlagepolitik, strategischen Anlageallokation, der Auswahl geeigneter Manager sowie der Implementierung komplexer Investmentarchitekturen berät und diese durchführt. Paetzel ist Mitglied des Aufsichtsrates der Willis Towers Watson Pensionsfonds AG. Vor seinem Eintritt bei WTW im Januar 2016 war Matthias Paetzel als Portfoliomanager für institutionelle Investoren bei der Deutsche Asset Management Investment GmbH (heute DWS) tätig. Paetzel hat einen Master in Finance von der Frankfurt School of Finance and Management.

Bedarf an Fiduciary Management wächst

„Die Anforderungen an die profitable Anlage von Pensionsvermögen sind nochmals gestiegen. Zum sich ändernden Zinsumfeld treten nun eine stark gestiegene Inflation, neue geopolitische Unsicherheiten und wachsende Anforderungen der Stakeholder an eine nachhaltige Kapitalanlage hinzu. Damit wächst der Bedarf an Fiduciary Management – nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern. Dementsprechend stärkt die WTWI ihre Governance durch weitere Geschäftsführer, um diesen Bedarf bedienen zu können“, sagt Tobias Bockholt.

Die WTWI bildet als von der BaFin und der Deutschen Bundesbank beaufsichtigtes Institut die Hub-Funktion für weiteres Investmentgeschäft in anderen EU-Ländern. Neben der Weiterentwicklung des deutschen Geschäftes soll auch das Geschäft in anderen Mitgliedstaaten der EU als zusätzliche Wachstumssäule etabliert werden.

Bildquelle: Paetzel_Matthias_WTW

 

 

Der Beitrag Willis Towers Watson Investments erweitert Geschäftsleitung erschien zuerst auf dpn.

]]>
Immer mehr Großanleger investieren nachhaltig https://www.dpn-online.com/news/esg-anlagen/immer-mehr-grossanleger-investieren-nachhaltig-127432/ Fri, 17 Jun 2022 04:57:05 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/immer-mehr-grossanleger-investieren-nachhaltig-127432/ 83 Prozent der institutionellen Investoren in Deutschland berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Anlageentscheidungen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der jährlichen Investorenbefragung von Union Investment im Jahr 2010.

Der Beitrag Immer mehr Großanleger investieren nachhaltig erschien zuerst auf dpn.

]]>
83 Prozent der institutionellen Investoren in Deutschland berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Anlageentscheidungen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der jährlichen Investorenbefragung von Union Investment im Jahr 2010.

Großanleger investieren primär aus Überzeugung nachhaltig. In der Vergangenheit hatten sie dies am häufigsten mit den regulatorischen Anforderungen begründet. In Bezug auf die Regulierung haben auch professionelle Anleger noch Informationslücken und einen sehr unterschiedlichen Kenntnisstand. Wenig Unterschiede gibt es allerdings in Hinblick auf die Atomkraft, die 89 Prozent der Befragten als nicht nachhaltig einstufen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Nachhaltigkeitsstudie 2022. Für die Studie sind 203 institutionelle Investoren im Auftrag von Union Investment befragt worden.

Institutionelle Investoren häufiger intrinsisch motiviert

Mit der zunehmenden Verbreitung nachhaltiger Investments geht bei den Investoren auch ein Wandel der Einstellung einher. Erstmals ist der am häufigstem genannte Grund für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien die eigene Überzeugung (21 Prozent). Die Nachhaltigkeitsaktivitäten sind somit häufiger intrinsisch als durch regulatorische Anforderungen (14 Prozent) motiviert. Im Vorjahr war dagegen noch die Regulierung das wichtigste Motiv.

„Bei den Investoren findet ein Sinneswandel statt. Nachhaltigkeit ist für sie nicht länger eine Pflichtübung, sondern unverzichtbarer Bestandteil der Kapitalanlage“, sagt André Haagmann, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für institutionelle Kunden.

Positive Erfahrungen in der Praxis dürften wesentlich dazu beigetragen haben, Investoren von nachhaltigen Kapitalanlagen zu überzeugen. Mehrheitlich bescheinigen die befragten Großanleger, die nachhaltig und konventionell investieren, dem nachhaltigen Portfolio eine ähnliche und sogar bessere Renditeentwicklung (69 Prozent). Lediglich fünf Prozent sehen das nachhaltige Portfolio im Hintertreffen. Ähnlich gelagert sind die Erfahrungen in Bezug auf das Risiko: 68 Prozent der Investoren stufen das nachhaltige Portfolio als ebenbürtig oder besser ein, während sechs Prozent die entgegengesetzte Meinung vertreten.

Zufriedenheit mit nachhaltigen Investments steigt

Die insgesamt im Markt angebotenen Produkte und Lösungen beurteilt eine Mehrheit der Befragten (58 Prozent) als hilfreich. Das ist ein Plus von sieben Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert. Daher überrascht auch die hohe Zufriedenheit mit nachhaltigen Investments nicht: Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) sind mit den nachhaltigen Kapitalanlagen in ihrem Verantwortungsbereich zufrieden bzw. sehr zufrieden. Gleichzeitig können sich nur sieben Prozent vorstellen, aus nachhaltigen Kapitalanlagen wieder auszusteigen.

Die Großanleger sind trotz der hohen Verbreitung nachhaltiger Kapitalanlagen weiterhin optimistisch in Hinblick auf die zukünftige Marktentwicklung. So erwarten 85 Prozent, dass das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen in den nächsten zwölf Monaten weiter wachsen wird.

Aktiver Dialog zu ESG-Themen

Ebenso wie die Zahl der von nachhaltigen Investments überzeugten Großanleger ist auch die Zahl derer gestiegen, die sich als aktive Aktionäre für Nachhaltigkeit engagieren. Mehr als die Hälfte der Großanleger (52 Prozent) gibt an, einen aktiven Dialog zu ESG-Fragen mit den Emittenten ihrer Anlagen zu führen. Das bedeutet eine Steigerung um 15 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

„Immer mehr Investoren wirken aktiv auf Unternehmen ein, damit diese nachhaltiger agieren. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft“, betont Haagmann.

Dass viele Investoren aus Überzeugung nachhaltig anlegen, unterstreichen auch ihre Kriterien bei der Beurteilung dieser Investments. Nur für 40 Prozent der Großanleger steht bei der Bewertung nachhaltiger Kapitalanlagen die Rendite an erster Stelle. Für 60 Prozent hat dagegen die Nachhaltigkeitswirkung höchste Priorität. „Viele Investoren haben die Erfahrung gemacht, dass sich Nachhaltigkeit positiv auf Risikomanagement und Rendite auswirken kann. Daher richten sie den Blick nun verstärkt auf die Wirkung ihrer Anlagen“, erläutert Haagmann.

Lücken bei Regulierungsthemen

Obwohl die Großanleger in diesem Jahr als Beweggrund für ihre nachhaltigen Investments am häufigsten die eigene Überzeugung ins Feld führen, ist die Regulierung nach wie vor ein wesentlicher Impuls für sie, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Allerdings zeigen die Befragungsergebnisse, dass bei Regulierungsthemen noch Informationslücken zu schließen sind. Bislang kennt nur knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) die sogenannte EU-Offenlegungsverordnung (Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor). Allerdings geben 40 Prozent an, diese Verordnung bereits genau zu kennen. Über rudimentäre Kenntnisse verfügen eigenen Angaben zufolge neun Prozent.

Dagegen ist das Bild bei einem anderen Regulierungsthema vergleichsweise einheitlich. So sind sich die Investoren weitgehend einig in ihrer Haltung gegenüber der Atomkraft, die im Rahmen der EU-Taxonomie übergangsweise als nachhaltig eingestuft werden soll: 89 Prozent sind der Auffassung, dass Atomkraft nicht nachhaltig ist.

Der Beitrag Immer mehr Großanleger investieren nachhaltig erschien zuerst auf dpn.

]]>
AllianzGI und Voya Financial vereinbaren strategische Partnerschaft https://www.dpn-online.com/news/asset-management/allianzgi-und-voya-financial-vereinbaren-strategische-partnerschaft-127429/ Wed, 15 Jun 2022 12:03:47 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/allianzgi-und-voya-financial-vereinbaren-strategische-partnerschaft-127429/ AllianzGI wird ausgewählte Investmentteams und Vermögenswerte an Voya Investment Management (Voya IM) übertragen und im Gegenzug eine Beteiligung in Höhe von 24 Prozent erhalten.

Der Beitrag AllianzGI und Voya Financial vereinbaren strategische Partnerschaft erschien zuerst auf dpn.

]]>
AllianzGI wird ausgewählte Investmentteams und Vermögenswerte an Voya Investment Management (Voya IM) übertragen und im Gegenzug eine Beteiligung in Höhe von 24 Prozent erhalten.

Allianz Global Investors (AllianzGI) und Voya Financial Inc. haben eine endgültige Vereinbarung über die im Mai angekündigte strategische Partnerschaft unterzeichnet. Als Teil der Partnerschaftsvereinbarung wird AllianzGI ausgewählte Investmentteams und Vermögenswerte, die den Großteil des US-Geschäfts umfassen, an Voya Investment Management (Voya IM) übertragen. Im Gegenzug erhält die Allianz Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 24 Prozent an dem erweiterten US-Vermögensverwalter Voya IM.

Die in den USA ansässigen AllianzGI-Teams für Income & Growth-, Fundamental Equities- und Private Placements-Strategien werden die bestehende Expertise und Anlageplattformen von Voya IM ergänzen. Nach dem Transfer werden die übertragenen US-Vehikel weiterhin von den bisherigen Investment-Teams gemanagt und die Kunden weiterhin von diesen beraten werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist der Aufbau einer langfristigen strategischen Vertriebspartnerschaft. In deren Rahmen wird AllianzGI die Strategien von Voya IM außerhalb der USA und Kanada vertreiben, und somit dem eigenen globalen Kundenstamm ein breiteres Spektrum an sich ergänzenden Lösungen anbieten können. Der Transfer der US-Investmentteams von AllianzGI zu Voya IM soll bis spätestens 25. Juli 2022 vollzogen und abgeschlossen sein.

Der Beitrag AllianzGI und Voya Financial vereinbaren strategische Partnerschaft erschien zuerst auf dpn.

]]>
gategroup lagert Pensionsverbindlichkeiten aus https://www.dpn-online.com/news/pensions-management/gategroup-lagert-pensionsverbindlichkeiten-aus-127427/ Wed, 15 Jun 2022 04:54:11 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/gategroup-lagert-pensionsverbindlichkeiten-aus-127427/ Ausgelagert werden die Pensionsverbindlichkeiten auf die Funding Solutions Deutschland, die sich auf Erwerb, Administration und Abwicklung spezialisiert hat.

Der Beitrag gategroup lagert Pensionsverbindlichkeiten aus erschien zuerst auf dpn.

]]>
Ausgelagert werden die Pensionsverbindlichkeiten auf die Funding Solutions Deutschland, die sich auf Erwerb, Administration und Abwicklung spezialisiert hat.

Die Pensionsverpflichtungen mit einem Volumen von etwa 800 Millionen Euro hatte gategroup im Dezember 2019  übernommen. Dass ein erheblicher Teil dieser Verpflichtungen ausgelagert werden soll, wurde nach der Übernahme beschlossen. Zu diesem Zweck wurden die auf Leistungsbezieher und ausgeschiedene Mitarbeiter mit unverfallbarer Anwartschaft entfallenden Pensionsverbindlichkeiten in Höhe von etwa 300 Millionen Euro zunächst im Wege des Umwandlungsrechts auf zwei eigens hierfür errichtete (konzerneigene) Rechtsträger übertragen.

Für die finanzielle Ausstattung dieser Rechtsträger wurde neben der Übertragung von CTA-Planvermögen auch eine langfristige Finanzierungstruktur entwickelt. Diese ist eigens auf gategroup und die Rentnergesellschaften zugeschnitten worden. Die Rechtsträger, auf die die Pensionsverpflichtungen übergegangen sind, wurden anschließend von Funding Solutions Deutschland erworben. Die Restrukturierung soll bilanzwirksam die langfristige Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen sicherstellen.

Bei der Auslagerung wurde gategroup von der globalen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer beraten. Die komplexe und umfassende Beratung in dieser Transaktion erstreckte sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr. Sie stellt eine der ersten großvolumigen Transaktionen mit diesem Konzept dar, das als wegweisend für zukünftige Buy-Out Lösungen von Pensionsverpflichtungen angesehen werden kann.

 

Der Beitrag gategroup lagert Pensionsverbindlichkeiten aus erschien zuerst auf dpn.

]]>
AssetTribe lanciert alternative Anlageplattform https://www.dpn-online.com/news/alternative-anlagen/assettribe-lanciert-alternative-anlageplattform-127422/ Tue, 14 Jun 2022 11:56:48 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/assettribe-lanciert-alternative-anlageplattform-127422/ Mit der digitalen Plattform sollen den Anlegern ein breites und vielfältiges Angebot an alternativen Anlagen zur Verfügung gestellt werden.

Der Beitrag AssetTribe lanciert alternative Anlageplattform erschien zuerst auf dpn.

]]>
Mit der digitalen Plattform sollen den Anlegern ein breites und vielfältiges Angebot an alternativen Anlagen zur Verfügung gestellt werden.

Das in London ansässige Unternehmen zielt darauf ab, den heutigen Investmentmarkt zu gestalten, indem es Privatanlegern Investitionen in alternative Anlagen anbietet. Alternative Anlagen können das Portfoliorisiko durch Diversifizierung verringern und die Rendite steigern. AssetTribe kündigt außerdem seine erste Anlage in Partnerschaft mit dem Weinfonds Oeno Group an, um Anlegern einen neuen Zugang zum Markt für Weininvestitionen zu ermöglichen.

Der Zugang zu alternativen Anlagen war für nicht-institutionelle Anleger aufgrund der hohen Gebühren und der Komplexität traditionell schwierig. AssetTribes eigene Untersuchungen zeigen, dass 53,3 Prozent derjenigen, die aktiv ihr eigenes Geld in alternative Anlagen investieren, erwarten, dass ihre Nachfrage nach alternativen Anlagen im kommenden Jahr steigen wird. AssetTribe will seinen Mitgliedern Zugang zu einer Auswahl erstklassiger alternativer Anlagen verschaffen, um den Anlegern eine bessere Portfoliodiversifizierung und Risikosteuerung zu ermöglichen.

„In einer Welt, in der die Inflation so hoch ist wie seit 40 Jahren nicht mehr, in der die Aktienmärkte bis vor kurzem auf einem Allzeithoch und die Anleiherenditen nicht weit von ihren Tiefstständen entfernt waren, schauen einige Anleger auf der Suche nach potenziellen künftigen Renditen auf Sachwerte und alternative Anlagen. Für viele haben diese Anlagen jedoch ein höheres Risikoprofil und sind mit vielen Hindernissen verbunden, die sie für vermögende Anleger unerschwinglich machen, so dass sie ausschließlich institutionellen Anlegern vorbehalten sind. Die alternative Investmentplattform von AssetTribe bietet Anlegern spannende Möglichkeiten in einer Vielzahl von realen Vermögenswerten und Fonds“, sagt Gründer und CEO von AssetTribe, Jeremy Davies.

 

 

Der Beitrag AssetTribe lanciert alternative Anlageplattform erschien zuerst auf dpn.

]]>
PSVaG: „Schäden durch Insolvenzen stark rückläufig“ https://www.dpn-online.com/news/pensions-management/psvag-schaeden-durch-insolvenzen-stark-ruecklaeufig-127420/ Tue, 14 Jun 2022 05:11:26 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/psvag-schaeden-durch-insolvenzen-stark-ruecklaeufig-127420/ Die Schäden durch Insolvenzen waren 2021 in Deutschland stark rückläufig. Dies zeigte sich auch beim PSVaG. Die Anzahl der Sicherungsfälle sank auf 282.

Der Beitrag PSVaG: „Schäden durch Insolvenzen stark rückläufig“ erschien zuerst auf dpn.

]]>
Die Schäden durch Insolvenzen waren 2021 in Deutschland stark rückläufig. Dies zeigte sich auch beim PSVaG. Die Anzahl der Sicherungsfälle sank auf 282.

Erstmals seit drei Jahren hat der PSVaG im Juni seine ordentliche Mitgliederversammlung wieder als Präsenzveranstaltung durchgeführt. Geleitet wurde sie vom Aufsichtsratsvorsitzenden Ingo Kramer und fand am Geschäftssitz des PSVaG in Köln-Gremberghoven statt. Das Präsenzformat ermöglichte wieder den direkten Dialog und Austausch mit den Mitgliedern, der in den vergangenen Jahren aufgrund des coronabedingten virtuellen Formats nur eingeschränkt möglich war.

Neben dem Bericht über das Geschäftsjahr 2021 standen die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats, ein Wechsel im Aufsichtsrat, Vergütungsanpassungen für die Aufsichtsratsmitglieder, die Bestellung des Abschlussprüfers sowie Satzungsänderungen auf der Tagesordnung. Alle vorgeschlagenen Beschlüsse wurden mit den erforderlichen Mehrheiten gefasst.

Schadenentwicklung 2021 und Beitragssatzprognose für 2022

Auch im Jahr 2021 haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland deutlich beeinflusst. Die Schäden durch Insolvenzen waren in Deutschland aber stark rückläufig. Dies zeigte sich auch beim PSVaG. Die Anzahl der Sicherungsfälle sank auf 282 und damit auf den niedrigsten Wert seit 30 Jahren. Gegenüber dem Jahr 2020 reduzierte sich das Schadenvolumen um 54 Prozent und die Anzahl der Leistungsberechtigten sogar um 72 Prozent. Zusätzlich minderte eine hohe RfB den Beitragssatz. Der Beitragssatz des PSVaG für das Jahr 2021 konnte daher auf 0,6 Promille und damit auf einen der geringsten Beitragssätze in der Geschichte des PSVaG festgesetzt werden.

Im ersten Halbjahr 2022 blieb das Insolvenzgeschehen von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine weitestgehend verschont und liegt unter den Werten des Vorjahres. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Halbjahr können aufgrund der Spätfolgen der Corona-Pandemie, gestörter Lieferketten sowie des Kriegs in der Ukraine keine verlässlichen Prognosen abgegeben werden.

Belastend wirkt sich die Absenkung des Höchstrechnungszinssatzes aus. Diese Reduzierung führt zu einer Erhöhung der Beiträge an das Konsortium von Lebensversicherungsunternehmen für den PSVaG und einer Erhöhung der Rückstellung für gesicherte Anwartschaften aus neuen Insolvenzen. Daneben bleibt das Marktumfeld für die Kapitalanlagen herausfordernd. Die seit Jahresbeginn steigenden Zinsen können zu Abschreibungen auf die Kapitalanlagen führen. Nach aktuellem Kenntnis- stand wird aber der im November festzusetzende Beitragssatz für 2022 voraussichtlich das langjährige Mittel von 2,7 Promille unterschreiten. Einen Vorschuss wird der PSVaG nicht erheben.

Neue Umwandlungsrichtlinie birgt Missbrauchsgefahren

In der Mitgliederversammlung wurde auch die geplante Umsetzung der neuen Umwandlungsrichtlinie in nationales Recht angesprochen. Bei bestimmten Fällen von grenzüberschreitenden Umwandlungen sieht der PSVaG Gefahren für die betroffenen Versorgungsberechtigten und die Durchführung der gesetzlichen Insolvenzsicherung. Insbesondere wenn kein Rechtsträger mehr in Deutschland verbleibt, kommen die Haftungsregelungen, die bei vergleichbaren nationalen Umwandlungsvorgängen Anwendung finden würden, nicht zum Tragen. Dies kann zu Missbrauch und schwierigen Rechtsverfolgungen in einem anderen europäischen Staat zu Lasten der Versorgungsberechtigten oder des PSVaG führen und würde damit zu Lasten der Solidargemeinschaft seiner Mitglieder gehen.

 

Der Beitrag PSVaG: „Schäden durch Insolvenzen stark rückläufig“ erschien zuerst auf dpn.

]]>
Inflations- und Zinsanstieg fordert deutsche Immobilienbranche heraus https://www.dpn-online.com/news/immobilien/inflations-und-zinsanstieg-fordert-deutsche-immobilienbranche-heraus-127419/ Mon, 13 Jun 2022 12:16:41 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/inflations-und-zinsanstieg-fordert-deutsche-immobilienbranche-heraus-127419/ Immobilien bleiben gefragt

Die hohe Inflationsrate von derzeit 7,4 Prozent hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und das Immobilien- und Projektentwicklergeschäft in Deutschland.

Der Beitrag Inflations- und Zinsanstieg fordert deutsche Immobilienbranche heraus erschien zuerst auf dpn.

]]>
Immobilien bleiben gefragt

Die hohe Inflationsrate von derzeit 7,4 Prozent hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und das Immobilien- und Projektentwicklergeschäft in Deutschland.

In den vergangenen Monaten haben die Inflation und der Anstieg der Rohstoff- und Baupreise zu deutlich anziehenden Bauzinsen geführt. Auch haben sich die Zinsen für zehnjährige Immobilienkredite in den vergangenen vier Monaten sehr rasch von etwa 1,0 Prozent auf 2,5 Prozent mehr als verdoppelt. Zu diesem Thema diskutierten Prof. Dr. Felix Schindler, Head of Research bei der HIH Invest Real Estate, Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden bei der Hamburg Commercial Bank, und Torsten Hollstein, Managing Director bei CR Management, bei der Online-Pressekonferenz „Inflation und Zinsen ziehen deutlich an: Was heißt das für die Immobilienmärkte?“ Die Beobachtung der Experten: Eine zunehmende Verunsicherung unter den Marktteilnehmern.

Kein Wunder also, dass auf dem deutschen Transaktionsmarkt viele Marktteilnehmer zur Zeit abwarten – dies gilt vor allem für institutionelle Käufer. Für Projektteilnehmer ist die aktuelle Lage dramatischer. Eine seriöse und verlässliche Kalkulation von Projektentwicklungen ist kaum noch möglich, auch weil gestiegene Baustoffpreise nicht mehr über höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden können.

Experten rechnen mit zunehmenden Kreditrestrukturierungen

Finanzierende Banken werden vorsichtiger und überprüfen ihre Portfolien. Das steigende Refinanzierungsniveau und höhere Risikokosten werden bei der Kreditvergabe einkalkuliert, Finanzierungsstandards verschärft und auf Kundenseite wird Eigenkapital erwartet. Perspektivisch wird mit einer Zunahme von Kreditrestrukturierungen beziehungsweise Non Performing Loans (NPL) gerechnet – vor allem im Bereich Projektentwicklung.

„Bereits im Zuge der Corona-Pandemie sind die Baupreise stark gestiegen. Es folgte eine gewisse Normalisierung, aber mit Ausbruch des Ukrainekrieges schossen die Preise wieder in die Höhe. Dies gilt beispielsweise für Bitumen, Konstruktionsvollholz und Betonstahl. Letzterer kommt zu einem großen Teil aus der Ukraine und Russland. Die Preise sind insgesamt sehr volatil, was Kalkulationen und Planungen zusätzlich stark erschwert“, sagte Prof. Dr. Felix Schindler.

Bei der deutschen Inflationsrate zeigt sich laut Schindler, dass sie sich zunehmend durch den Warenkorb frisst. Der Preisdruck begann bei der Energie. Dort hat er etwas nachgelassen, aber die Auswirkungen sind nun beispielswiese bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs stärker zu spüren. Die europäische Notenbank EZB befindet sich in einem Dilemma. „Einerseits wird der Euro aufgrund der hohen Inflationsraten und Zurückhaltung der EZB, an der Zinsschraube zu drehen, schwächer – er hat innerhalb der letzten anderthalb Jahre 13 Prozent gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Andererseits muss die EZB die finanzielle Stabilität der europäischen Staaten im Blick haben. Auch hier ist die Entwicklung schwierig, wie ein Blick auf Italien zeigt. So stiegen die Zinsen für zehnjährige italienische Staatsanleihen in gut zwei Monaten von zwei auf über drei Prozent. Gleichzeitig erreichte der Zins-Spread zwischen deutschen und italienischen Anleihen erstmals wieder zwei Prozent.“

„Vor großen Herausforderungen stehen derzeit – und auch perspektivisch – Projektentwickler. Preissteigerungen, Lieferengpässe, Bauverzögerungen und höhere Finanzierungskosten sind hier deutlich spürbar. Projektentwicklungen sind schwieriger zu kalkulieren oder potenziell unrentabel. Wir spüren eine deutliche Zurückhaltung bei den Developern, schon jetzt werden knapp ein Drittel der Projektentwicklungen verschoben. Dagegen sorgen Zinsanstieg und stagnierende Mieten bei Bestandsimmobilien dafür, dass, wenn überhaupt, nur noch sehr geringe Wertzuwächse möglich sind“, sagte Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden bei der Hamburg Commercial Bank.

Fokus auf stringentes Risikomanagement

Aktuell wirken Baukostenerhöhungen, steigende Zinsen und die schwächelnde Wirtschaft dämpfend auf den deutschen Immobilienmarkt. „Wie es weitergeht, ist abhängig von der künftigen Zinsentwicklung und dem Wirtschaftswachstum. Im Basis-Szenario gehen wir von einem ‚Soft Landing‘ aus, mit nur moderat steigenden Zinsen und einer baldigen Erholung der Wirtschaft. Deutschland bliebe dann ein ‚sicherer Hafen‘, mit relativ stabilen Mieten und Preisen. Sollten jedoch ein massiver Zinsanstieg und eine Stagflation die Wirtschaft abwürgen, wären deutliche Wertkorrekturen von 20 bis 30 Prozent möglich“, sagte Axmann. „Um uns auf ein mögliches Downside am Immobilienmarkt einzustellen, beobachten wir den Markt aktuell sehr genau und fokussieren uns auf ein stringentes Risikomanagement und eine eher konservativen Kreditvergabe.“

Die Auswirkungen der steigenden Zinsen sind besonders bei Immobilientransaktionen zu spüren. Torsten Hollstein, Geschäftsführer der CR Investment Management, kommentiert: „Wir beobachten auf dem Transaktionsmarkt ein sehr zurückhaltendes Verhalten aller Marktteilnehmer, vor allem bei institutionellen Investoren. Die Nutzungsarten Büro, Logistik und Wohnen performen nach wie vor auf einem hohen Niveau. Allerdings zeigt sich bereits seit einigen Monaten eine größere Zurückhaltung im Wohnsegment. Dennoch sehen wir den Makrotrend für die Assetklasse Immobilien durchaus positiv, denn eine Inflation zieht in der Regel eine Flucht in Sachwerte nach sich.“

„Deutlich angespannter ist die Situation bei Neubauvorhaben. Steigende Kosten, Lieferengpässe und die damit verbundene Unsicherheit setzen besonders Projektentwickler unter Druck. Die Anzeichen verdichten sich, dass es dabei nicht nur um eine vorübergehende Entwicklung handelt, sondern dass das Neubausegment langfristig ausgebremst wird. Einerseits fördert dies NPLs, anderseits werden dadurch Bestandsimmobilien und Umnutzungen noch attraktiver. Insgesamt sehen wir einen Anstieg von NPLs in bestimmten Segmenten, betroffen sind aber vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen. Dies ist vor allem corona-bedingt und steht nicht in Zusammenhang mit den Zinsen oder Inflationserwartungen.“

Der Beitrag Inflations- und Zinsanstieg fordert deutsche Immobilienbranche heraus erschien zuerst auf dpn.

]]>
Institutionelle Anleger bleiben optimistisch https://www.dpn-online.com/news/risikomanagement/institutionelle-anleger-bleiben-optimistisch-127417/ Mon, 13 Jun 2022 05:05:42 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/institutionelle-anleger-bleiben-optimistisch-127417/ Zwar sorgen sich institutionelle Investoren über die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Markt und die Wirtschaft. Mit Blick auf die kommenden Monate zeigen sie sich jedoch weiter zuversichtlich, so eine aktuelle Studie von Vontobel Asset Management.

Der Beitrag Institutionelle Anleger bleiben optimistisch erschien zuerst auf dpn.

]]>
Zwar sorgen sich institutionelle Investoren über die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Markt und die Wirtschaft. Mit Blick auf die kommenden Monate zeigen sie sich jedoch weiter zuversichtlich, so eine aktuelle Studie von Vontobel Asset Management.

Vontobel befragte im ersten Quartal 2022 mehr als 300 institutionelle Anleger und Vermögensverwalter in Nordamerika, Europa und dem Asien-Pazifik-Raum. Der Umfrage zufolge zeigten sich vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine weltweit 72 Prozent der institutionellen Anleger optimistisch in Bezug auf BIP-Wachstum, Inflation und Risikoprämien für Anleihen in den europäischen Emerging Markets (EM). Unter den nach der Invasion eingegangenen Antworten spiegelten hingegen nur noch 55 Prozent eine positive Haltung wider.

Emerging Markets bleiben weiter attraktiv

Obwohl sich die Stimmung an den europäischen Emerging Markets eingetrübt hat, erscheint institutionellen Anlegern das EM-Segment insgesamt weiter attraktiv. Mehr als die Hälfte (64 Prozent) gab an, ihre Asset Allocation in der Anlageklasse in den kommenden 24 Monaten erhöhen zu wollen („leicht“ oder „wesentlich“). Als Hauptgründe für eine solche Aufstockung wurden der Diversifikationsvorteil gegenüber aktuellen Positionen (56 Prozent), ein hochliquider Markt (48 Prozent) sowie günstige ESG-Aussichten (47 Prozent) genannt.

„Trotz des schwierigen Marktumfelds sehen institutionelle Anleger rund um die Welt die Notwendigkeit der Diversifikation, um sowohl höhere Renditen zu erzielen als auch eine Absicherung gegen die Volatilität anderer Anlageklassen zu bekommen, die sich aus marktbedingten und geopolitischen Faktoren ergibt“, sagt Simon Lue-Fong, Leiter der Fixed Income Boutique bei Vontobel. „Mit festverzinslichen EM-Anlagen lassen sich diese Anforderungen in einem Anlageportfolio umsetzen, doch es braucht einen erfahrenen aktiven Manager, der die damit verbundenen Herausforderungen kennt und bewältigen kann.“

Als größte Herausforderungen bei Fixed-Income-Anlagen in Emerging Markets nannten institutionelle Anleger weltweit die Sorge über Ausfallraten und Schuldenlast (51 Prozent), Liquidität (48 Prozent), Volatilität (45 Prozent) sowie Bedenken hinsichtlich Corporate Governance, Datenqualität und -transparenz sowie Berichtsstandards (38 Prozent). „Diese Bedenken sind nicht neu. Die Anlageklasse wird von vielen Anlegern nach wie vor als exotische Nische betrachtet. Aktiven Anlegern mit fundierten Kenntnissen bietet das Segment jedoch ein breites Spektrum an Möglichkeiten – der Effekt der Ausfallrate wird oftmals überschätzt, und Phasen der Volatilität bieten hervorragende Gelegenheiten zum Ausnutzen von Marktineffizienzen“, kommentiert Lue-Fong.

Anleger setzen auf ESG-Mandate für festverzinsliche EM-Anlagen

In den Emerging Markets kommt der Überwachung von ESG-Faktoren eine besondere Bedeutung zu. Fast alle weltweit Befragten (91 Prozent) gaben an, einen ESG-Ansatz für ihre Allokationen in festverzinslichen EM-Anlagen anzuwenden, darunter Impact Investing (55 Prozent), systematisches Screening zur Einbeziehung oder zum Ausschluss von Wertpapieren (54 Prozent) und Gespräche mit dem Management der Emittenten zur Einflussnahme auf ESG-Richtlinien und -Praktiken (49 Prozent).

Trotz der weiten Verbreitung von ESG-Ansätzen weisen institutionelle Anleger auf eine Reihe von Herausforderungen hin, denen sie im Fixed-Income-Sektor in den Emerging Markets gegenüberstehen, wie etwa uneinheitliche Daten von Drittanbietern (62 Prozent), Skepsis gegenüber den positiven Auswirkungen von ESG-Anlagen (61 Prozent), die Wahrnehmung eines höheren Risikos in Verbindung mit festverzinslichen EM-Anleihen (43 Prozent) und der Mangel an geeigneten ESG-Lösungen von externen Asset Managern (43 Prozent).

„In den letzten Jahren hat sich die Einbeziehung von ESG-Kriterien für institutionelle Anleger zu einem Standard entwickelt und Fixed-Income-Anleger in den Emerging Markets haben erkannt, dass die Anlageklasse einzigartige Chancen bietet, um gleichzeitig Erträge und eine positive Wirkung zu erzielen“, stellt Lue-Fong fest. „Unsere Studie zeigt, dass das Interesse institutioneller Anleger an nachhaltigen Anlageprodukten stärker denn je ist. Die Anlegergruppe stützt sich auf das Know-how aktiver Manager, um attraktive und nachhaltige Anlagechancen zu ermitteln und dabei die inhärenten Risiken zu steuern, die mit Emerging Markets verbunden sind.“

 

 

Der Beitrag Institutionelle Anleger bleiben optimistisch erschien zuerst auf dpn.

]]>
Nuveen Real Estate startet neuen globalen Immobiliensektor https://www.dpn-online.com/news/immobilien/nuveen-real-estate-startet-neuen-globalen-immobiliensektor-127332/ Mon, 23 May 2022 12:06:30 +0000 https://stage01.dpn-online.com/news/nuveen-real-estate-startet-neuen-globalen-immobiliensektor-127332/ Der umfassende globale Impact Investing-Sektor soll sich auf die Förderung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit ganzer Gemeinden konzentrieren, indem er das Leben ihrer Bewohner bereichert.

Der Beitrag Nuveen Real Estate startet neuen globalen Immobiliensektor erschien zuerst auf dpn.

]]>
Der umfassende globale Impact Investing-Sektor soll sich auf die Förderung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit ganzer Gemeinden konzentrieren, indem er das Leben ihrer Bewohner bereichert.

Aufbauend auf der 50-jährigen Erfahrung von Nuveen im Bereich Impact Investing wird der neue globale Immobiliensektor Strategien anbieten, die sich mit den drängendsten sozialen und ökologischen Herausforderungen in den USA, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum (APAC) befassen und dabei das Wachstumsziel von bis zu 15 Milliarden US-Dollar an Immobilienvermögen bis 2026 unterstützen. Ziel ist es, Gemeinden durch die Bereitstellung unterstützender Dienstleistungen zu verbessern, die Lebensqualität und die finanziellen Erträge der Bewohner zu steigern sowie bezahlbaren, nachhaltigen und klimasicheren Wohnraum zu gewährleisten. Gleichzeitig unterstützt das Vorhaben die Verpflichtung von Nuveen Real Estate, sein globales Immobilienportfolio bis 2040 kohlenstofffrei zu gestalten.

Nadir Settles wird als Global Head of Impact Investing und Pamela West als Senior Portfolio Manager, Impact Investing fungieren. Nadir Settles wird direkt an Carly Tripp, Global Chief Investment Officer und Head of Investments bei Nuveen Real Estate, berichten. Während er den gesamten Sektor ausbaut, wird er zudem ein internationales Team in den USA, Europa und APAC bei der Identifizierung und Verfolgung relevanter Impact-Investitionen in Immobilien leiten. Settles wird auch weiterhin als Leiter des New Yorker Büros für Investitionen zuständig sein.

Pamela West bringt 25 Jahre Branchenerfahrung mit, von denen sie sich fast ein Jahrzehnt lang mit der Bereitstellung von Kapital für Strategien im Bereich des bezahlbaren Wohnraums und der Bewältigung sozialer und ökologischer Probleme befasst hat. Sie wird auch weiterhin die Strategie, den Aufbau des Portfolios und die Kundenbeziehungen des Sektors überwachen. West berichtet an Shawn Lese, Chief Investment Officer und Head of Funds Management, Americas bei Nuveen Real Estate.

„Augenmerk auf Revitalisierung von Gemeinden“

Der neue Impact-Sektor wird im Frühstadium in Immobilienentwicklungen investieren und einen wirkungsorientierten Ansatz verfolgen, um das Angebot an sozialem und bezahlbarem Wohnraum zu erhöhen. Dafür konzentriert er sich einerseits auf einkommensschwache und benachteiligte Bevölkerungsgruppen, andererseits auf Erneuerungsprojekte in den Bereichen des Gesundheitswesens, der Bildung und der Transportdienstleistungen.

„Indem wir die Branchenexpertise von Nuveen Real Estate nutzen, gehen wir über bezahlbaren Wohnraum hinaus und richten unser Augenmerk auf die Revitalisierung von Gemeinden“, so Nadir Settles, Global Head of Impact Investing bei Nuveen Real Estate. „Wir sehen eine unmittelbare Möglichkeit, unsere Strategie zu erweitern und unsere führende Position in der Branche zu nutzen, um das Wohlergehen der Mieter zu fördern und eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen. Es freut mich sehr, einen so bedeutenden Sektor leiten zu dürfen.“

„Wir haben ganz bewusst eine Brücke zwischen unserer Kernkompetenz im Immobilienbereich und der Wirkung für das Gemeinwesen geschlagen“, so Pamela West. „Unser Portfolio ist darauf ausgerichtet, Veränderungen herbeizuführen, indem wir ökologische und soziale Auswirkungen in den Mittelpunkt unserer Anlagestrategie stellen, was letztlich zu besseren Ergebnissen für die Bewohner und inklusive Gemeinden führt und gleichzeitig eine gesunde finanzielle Rendite liefert.“

Der neue Impact Investing-Sektor ergänzt die bestehende Expertise von Nuveen Real Estate in den Bereichen Einzelhandel, Büro, Wohnungsbau, Industrie, alternative Energien und Anleihen.

Der Beitrag Nuveen Real Estate startet neuen globalen Immobiliensektor erschien zuerst auf dpn.

]]>