Justin Geschwill, Autor bei dpn https://www.dpn-online.com/ueber-uns/redaktion/justin-geschwill/ Das Magazin für institutionelle Investoren Thu, 18 Jun 2026 11:43:40 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Institutionelle Anleger halten an ESG-Strategien fest https://www.dpn-online.com/news/nutzerkonto/institutionelle-anleger-halten-an-esg-strategien-fest-149419/ Fri, 19 Jun 2026 05:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149419 Foto: AdobeStock_ Dee karen

85 Prozent der institutionellen Anleger in Deutschland setzen auf ESG. 87 Prozent wollen nicht aussteigen. Aber die Regulierung bremst, und KI verändert alles.

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85 Prozent der institutionellen Anleger in Deutschland setzen auf ESG. 87 Prozent wollen nicht aussteigen. Aber die Regulierung bremst, und KI verändert alles.

Trotz wachsender Kritik an der europäischen Regulierung setzen institutionelle Investoren in Deutschland weiter auf nachhaltige Geldanlagen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Union Investment.

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Milliarden-Stau im Sondervermögen https://www.dpn-online.com/news/institutionelle-investoren/milliarden-stau-im-sondervermoegen-149401/ Wed, 17 Jun 2026 05:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149401 Foto: AdobeStock_ Kara

Erstmals legt das Finanzministerium einen Monitoring-Bericht zum 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen vor. Die Investitionsoffensive läuft, doch Bürokratie und späte Haushaltsführung kosten wertvolle Zeit.

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Erstmals legt das Finanzministerium einen Monitoring-Bericht zum 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen vor. Die Investitionsoffensive läuft, doch Bürokratie und späte Haushaltsführung kosten wertvolle Zeit.

Im ersten Jahr des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) hat die Bundesregierung 2025 Ausgaben in Höhe von 24 Milliarden Euro geleistet und damit gut ein Drittel weniger als die geplanten 37,2 Milliarden Euro. Das geht aus dem ersten Monitoring-Bericht des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) hervor. Von den 24 Milliarden Euro entfielen 14 Milliarden Euro auf die Bundessäule und 10 Milliarden Euro auf den Klima- und Transformationsfonds.

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Rechnungshof zweifelt an RAG-Strategie https://www.dpn-online.com/news/institutionelle-investoren/rechnungshof-zweifelt-an-rag-strategie-149392/ Tue, 16 Jun 2026 05:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149392 Luftaufnahme des historischen Industriekomplexes Zollverein in Essen. Foto: AdobeStock_ StockMediaSeller

Die RAG-Stiftung soll die Folgekosten des deutschen Steinkohlenbergbaus dauerhaft finanzieren. Der Bundesrechnungshof hält ihre Kapitalanlagen für zu riskant.

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Luftaufnahme des historischen Industriekomplexes Zollverein in Essen. Foto: AdobeStock_ StockMediaSeller

Die RAG-Stiftung soll die Folgekosten des deutschen Steinkohlenbergbaus dauerhaft finanzieren. Der Bundesrechnungshof hält ihre Kapitalanlagen für zu riskant.

Der Bundesrechnungshof hat der RAG-Stiftung vorgeworfen, ihr Vermögen „unwirtschaftlich“ zu verwalten, wie die F.A.Z. zuvor berichtete. Die Prüfer rügen „zu hohe Einzelrisiken bei Kapitalanlagen“ und kritisieren, dass das Stiftungsvermögen von mehr als 22 Milliarden Euro auf rund 16,5 Milliarden Euro gesunken ist. Außerdem investiere die Stiftung zu viel Geld in Start-ups, so der Bundesrechnungshof.

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US-Aktienmarkt: Vorsicht statt Rückzug https://www.dpn-online.com/news/asset-management/us-aktienmarkt-vorsicht-statt-rueckzug-149356/ Fri, 12 Jun 2026 05:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149356 Foto: AdobeStock_AucArtStudio

Trotz des jüngsten Kursrückgangs an den US-Aktienmärkten sieht Columbia Threadneedle Investments keine Trendwende. Doch die Bewertungen verlangen Selektivität.

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Trotz des jüngsten Kursrückgangs an den US-Aktienmärkten sieht Columbia Threadneedle Investments keine Trendwende. Doch die Bewertungen verlangen Selektivität.

Die US-Aktienmärkte haben ihren langen Aufschwung jäh unterbrochen. Ein Ausverkauf im Technologiesektor am vergangenen Freitag zog Schwäche in Teilen Asiens nach sich. Für Anthony Willis, Senior Economist bei Columbia Threadneedle Investments, ist das kein Bruch, sondern eine Neubewertung. Die Märkte stellten sich auf ein schwierigeres Umfeld ein, in dem verlässliche Daten, höhere Zinserwartungen und geopolitische Risiken zusammenwirkten.

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Institutionelle Investoren halten an Krypto fest https://www.dpn-online.com/news/asset-management/institutionelle-investoren-halten-an-krypto-fest-149351/ Thu, 11 Jun 2026 05:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149351 Foto: AdobeStock_ Bildwerk

Trotz erheblicher Marktverwerfungen wollen drei Viertel der institutionellen Investoren ihre Allokation in digitale Vermögenswerte 2026 erhöhen.

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Trotz erheblicher Marktverwerfungen wollen drei Viertel der institutionellen Investoren ihre Allokation in digitale Vermögenswerte 2026 erhöhen.

Die Volatilität der Kryptomärkte hat institutionelle Investoren nicht vertrieben. Sie hat sie disziplinierter gemacht. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage, die Coinbase und EY-Parthenon 2026 unter 351 institutionellen Entscheidungsträgern weltweit durchgeführt haben. 73 Prozent der Befragten wollen ihre Allokation in digitale Vermögenswerte in diesem Jahr erhöhen. 74 Prozent erwarten steigende Kryptopreise in den nächsten zwölf Monaten.

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Verwahrstellen: Wie Plattformlösungen das AM neu definieren https://www.dpn-online.com/news/news/verwahrstellen-wie-plattformloesungen-das-am-neu-definieren-149337/ Wed, 10 Jun 2026 06:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149337 Christopher Porter, Managing Director und Regional Executive bei BNY. Fotocollage: BNY/AdobeStock_ Miroslaw

Von T+1-Settlement bis Tokenisierung: BNY-Manager Christopher Porter erklärt, warum institutionelle Investoren in Deutschland ihr Operating Model grundlegend neu denken müssen.

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Christopher Porter, Managing Director und Regional Executive bei BNY. Fotocollage: BNY/AdobeStock_ Miroslaw

Von T+1-Settlement bis Tokenisierung: BNY-Manager Christopher Porter erklärt, warum institutionelle Investoren in Deutschland ihr Operating Model grundlegend neu denken müssen.

Wer heute eine Verwahrstelle sucht, denkt nicht mehr in Einzelleistungen. Das ist die Kernbotschaft von Christopher Porter, Managing Director und Regional Executive bei BNY. Institutionelle Investoren stellten längst eine andere Frage als früher. „Institutionelle Investoren fragen heute nicht mehr, wer die günstigste Verwahrung anbietet. Sie fragen, wer ihr gesamtes Operating Model transformieren kann. Wer Verwahrung, Middle Office, Back Office und Fondsadministration auf einer einheitlichen Plattform bündelt, schafft eine Datenbasis, die fragmentierte Einzellösungen niemals liefern können. Und genau diese Datenbasis kann letztlich helfen, die Qualität von Anlageentscheidungen mitzuentscheiden“, sagt Porter.

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Bafin prüft Bilanz der DekaBank https://www.dpn-online.com/news/news/bafin-prueft-bilanz-der-dekabank-149324/ Mon, 08 Jun 2026 12:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149324 Foto: AdobeStock_Tobias Arhelger

Die Finanzaufsicht untersucht den Konzernabschluss 2024 der DekaBank und bezweifelt die Bilanzierung von Steuererstattungsansprüchen in Höhe von 478 Millionen Euro.

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Die Finanzaufsicht untersucht den Konzernabschluss 2024 der DekaBank und bezweifelt die Bilanzierung von Steuererstattungsansprüchen in Höhe von 478 Millionen Euro.

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Immobilien zwischen Stabilisierung und Strukturwandel https://www.dpn-online.com/news/roundtables/immobilienzwischen-stabilisierung-und-strukturwandel-149079/ Mon, 01 Jun 2026 08:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149079 V. l.: Kathrin Vogels, Mitglied der Geschäftsführung, W&W Asset Management, Nina Schrader, Offering Lead Infrastructure & Real Estate bei Deloitte, Kerstin Struckmann, Global Head of Product Management Institutional Clients bei Commerz Real (Commer-zbank Group). H. l.: Guido Birkner, Chefredakteur dpn, Robert Heinlein, Geschäftsführer bei der Versicherungskammer Real Estate und Samuel Keil, Director Business Develop-ment bei NEXT Generation Invest. Foto: dpn-Magazin

Über neue Rahmenbedingungen im Immobilienmarkt diskutierten Kathrin Vogels, Mitglied der Geschäftsführung bei W&W Asset Management, Robert Heinlein, Geschäftsführer bei der Versicherungskammer Real Estate, Kerstin Struckmann, Global Head of
Product Management Institutional Clients bei Commerz Real (Commerzbank Group), Samuel Keil, Director Business Development bei NEXT Generation Invest, und Nina Schrader, Offering Lead Infrastructure & Real Estate bei Deloitte. Den Roundtable moderierten Dr. Guido Birkner und Goran Culjak.

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V. l.: Kathrin Vogels, Mitglied der Geschäftsführung, W&W Asset Management, Nina Schrader, Offering Lead Infrastructure & Real Estate bei Deloitte, Kerstin Struckmann, Global Head of Product Management Institutional Clients bei Commerz Real (Commer-zbank Group). H. l.: Guido Birkner, Chefredakteur dpn, Robert Heinlein, Geschäftsführer bei der Versicherungskammer Real Estate und Samuel Keil, Director Business Develop-ment bei NEXT Generation Invest. Foto: dpn-Magazin

Über neue Rahmenbedingungen im Immobilienmarkt diskutierten Kathrin Vogels, Mitglied der Geschäftsführung bei W&W Asset Management, Robert Heinlein, Geschäftsführer bei der Versicherungskammer Real Estate, Kerstin Struckmann, Global Head of
Product Management Institutional Clients bei Commerz Real (Commerzbank Group), Samuel Keil, Director Business Development bei NEXT Generation Invest, und Nina Schrader, Offering Lead Infrastructure & Real Estate bei Deloitte. Den Roundtable moderierten Dr. Guido Birkner und Goran Culjak.

Bitte stellen Sie kurz Ihr Unternehmen vor und erläutern Sie Ihre Schnittstelle zum Thema Immobilien.

Nina Schrader: Ich bin Partnerin bei Deloitte und verantworte unsere Services im Immobiliensektor. Mit über 250 Immobilienexperten in den Bereichen Audit, Advisory, Tax und Legal unterstützen wir Immobilieneigentümer, -manager und -investoren bei strategischen, operativen, transaktionalen und technologischen Fragestellungen entlang der gesamten immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungskette.

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Pensionskasse Basel-Stadt erzielt 7,77 Prozent Rendite https://www.dpn-online.com/news/schweiz/pensionskasse-basel-stadt-erzielt-777-prozent-rendite-149111/ Fri, 29 May 2026 05:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149111 Basler Altstadt mit Blick auf das Basler Münster und den Rhein.Foto: AdobeStock_ gatsi

Die PKBS blickt auf ein starkes Geschäftsjahr zurück. Gold erwies sich dabei als einer der größten Renditetreiber. Erstmals hat die Kasse zudem Impact Investing im Anlagereglement verankert.

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Basler Altstadt mit Blick auf das Basler Münster und den Rhein.Foto: AdobeStock_ gatsi

Die PKBS blickt auf ein starkes Geschäftsjahr zurück. Gold erwies sich dabei als einer der größten Renditetreiber. Erstmals hat die Kasse zudem Impact Investing im Anlagereglement verankert.

Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer Nettorendite von 7,77 Prozent abgeschlossen. Das Gesamtvermögen stieg um 7,77 Prozent auf 16,8 Milliarden Schweizer Franken, nach 15,6 Milliarden Franken im Vorjahr. Der Deckungsgrad verbesserte sich zudem um 6,3 Prozent von 109,0 auf 115,3 Prozent.

Aktien und Gold als Renditetreiber

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EZB: Europas Finanzsystem vor härtester Bewährungsprobe seit Jahren https://www.dpn-online.com/news/institutionelle-investoren/ezb-europas-finanzsystem-vor-haertester-bewaehrungsprobe-seit-jahren-149098/ Thu, 28 May 2026 12:00:00 +0000 https://www.dpn-online.com/?p=149098 Blick auf die Europäische Zentralbank mit Frankfurter am Abend. Foto: AdobeStock_ Tobias

Der Krieg im Nahen Osten trifft ein Finanzsystem, das sich zuvor als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen hatte. Die Europäische Zentralbank sieht mehrere Gefahrenquellen.

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Blick auf die Europäische Zentralbank mit Frankfurter am Abend. Foto: AdobeStock_ Tobias

Der Krieg im Nahen Osten trifft ein Finanzsystem, das sich zuvor als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen hatte. Die Europäische Zentralbank sieht mehrere Gefahrenquellen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrem aktuellen Financial Stability Review drei eng miteinander verbundene Risiken für die Finanzstabilität des Euroraums identifiziert. Wie die F.A.Z. bereits berichtet hatte, steht die EZB seit dem Ausbruch des Krieges am Persischen Golf am 28. Februar 2026 vor einer veränderten Risikolage. Seither hat sich das Umfeld weiter eingetrübt. Der Bericht zeichnet das Bild eines Systems, das stabil ist, aber zunehmend unter Druck gerät.

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