09.09.2019 | Von Marcel Thiel

Micro-Living-Portfolio wächst

Der Immobilieninvestor Corestate hat in Köln-Deutz einen Mikro-Appartementkomplex für einen Spezialfonds – den BVK-Residential Europe-Immobilienfonds – der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) erworben.

Bildquelle: Yok46233042/iStock/GettyImagesPlus

Das in der Entwicklung befindliche Core-Objekt hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von circa 60 Millionen Euro.

“Vor zehn Jahren haben wir als einer der ersten das Potenzial dieser mittlerweile eigenständigen Asset-Klasse Micro-Living in Deutschland entdeckt“, erklärt Philipp Rohweder, Director Investments bei Corestate.

Das Projekt wurde von der Objektgesellschaft Gummersbacher Straße in Kooperation mit karzelwillkarzel Architekten aus Köln entwickelt, die ebenfalls als Generalplaner fungieren. Bis 2021 werden zunächst im ersten Bauabschnitt 163 möblierte Studentenapartments mit insgesamt 220 Betten und einer Wohnfläche von 6.112 m² fertiggestellt. Hinzu kommen Gemeinschaftsräume, PKW- und Radstellplätze. Im zweiten Bauabschnitt sollen weitere 13 unmöblierte Wohnungen mit etwas mehr als 1.000 m² Wohnfläche sowie eine Kindertagesstätte mit rund 800 m² Nutzfläche entstehen. Besonderes Merkmal des Appartementhauses ist unter anderem die Photovoltaik-Anlage, welche die Anforderungen für den Standard “KfW-Effizienzhaus 40 Plus” erfüllt.

Corestate beschäftigt rund 700 Mitarbeiter in unterschiedlichen Ländern und verwaltet nach eigenen Angaben etwa 26 Milliarden Euro Assets under Management.

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