Durch die geringe Korrelation mit anderen Asset-Klassen und den hohen Inflationsschutz versprechen Wald-Investments Diversifikation fürs institutionelle Portfolio. Doch es gibt auch Risiken.

Wald ist seit Jahrhunderten eine nachhaltig wachsende Asset-Klasse. Wald-Investments vereinen den Substanzwert von Grund und Boden mit einem stetigen biologischen Zuwachs sowie den daraus resultierenden Erträgen aus dem Holzverkauf. Durch die geringe Korrelation mit anderen Asset-Klassen und den hohen Inflationsschutz verspricht der Rohstoff institutionellen Investoren Diversifikation.

„Der Wald produziert immer, durch jede Krise hindurch.“
Constantin Freiherr von Wendt., Client Relations, Salm Schulenburg

Salm Schulenburg akquiriert und bewirtschaftet für europäische Investoren Wald in den USA. „Waldgrundstücke bester Qualität in optimalen Märkten haben die Chance auf hohe einstellige Renditen“, erläutert Constantin Freiherr von Wendt zur Performance des Rohstoffes.

Rendite für Wald-Investments: Holzverkauf

Die Haupteinnahmequelle eines Wald-Investments ist der Verkauf von Holz. Dabei hat dieser nachwachsende Rohstoff zahlreiche Anwendungsgebiete. Die globale Nachfrage nach Holz aus professioneller Produktion wird das Angebot zukünftig übersteigen, lauten die Prognosen. Die regionalen Märkte weisen aber sehr große Unterschiede auf und sind daher genau zu analysieren.

Die Land- und Forstwirtschaft in Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsbereich, sondern erfährt auch unter ökologischen und Klimaschutz-Aspekten eine zunehmende Bedeutung, sagt Matthias Leube, CEO bei Colliers International Deutschland. So erfüllt der Wald beispielsweise zahlreiche Nutz-, Schutz-und Erholungsfunktionen. Außerdem produziert der Wald den wichtigen Rohstoff sowie den Bau- und Werkstoff Holz.

Zudem sichert der Wald die Lebensgrundlage für Menschen und ist eines der Ökosysteme mit der höchsten Artenvielfalt. Landwirtschaft ist zudem ein essentieller Bereich zur Versorgung der Bevölkerung. Dies zeigt auch gerade die Covid-19-Krise. “Mittlerweile sind in Deutschland 12 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe auf Öko-Landbau spezialisiert, wobei die Zahl von 2017 auf 2018 um 7,9 Prozent auf 31.700 stieg. Diese Entwicklung begrüßen wir ausdrücklich“, sagt Leube.

Allerdings: Angesichts von Risiken wie Feuer, Sturm und Insekten ist die exakte Analyse der Zielregion, in der Wald erworben und langfristig erfolgreich bewirtschaftet werden soll, aber absolut entscheidend.

Lesen Sie mehr über Rohstoff-Investments in der neuen dpn-Ausgabe.

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