Ökonomische Ansätze zur Überwindung der Corona-Krise: Thesen und Anregungen teilte der Autor und Ökonom Dr. Daniel Stelter bei der institutional assets Virtual-Academy.

Ein Schuldentilgungsfonds für Europa – könnte dies eine Antwort auf die aktuelle Staatsschuldenkrise sein? Die Idee: Alle europäischen Staaten laden einen Teil ihrer Schulden – etwa 75 Prozent des BIP-Vorkrisenniveaus – bei der EZB ab. Die EZB finanziert diesen Fonds dann zins- und tilgungsfrei. Zugleich würden die gebündelten Schulden nicht mehr zur Verschuldung der jeweiligen Staaten gerechnet.

So würde auch die frühere Sparleistung einzelner Staaten honoriert, wie Dr. Daniel Stelter bei den institutional assets virtual-academy & AWARDS in seiner Keynote-Ansprache „Coronomics und die neue Riskmap“ ausführte. Dies verschaffe den Staaten dien Spielraum, nötige Investitionen zu tätigen und damit die Wirtschaft anzukurbeln.

Gleichzeitig könnten auch Steuern und Abgaben gesenkt werden. Innovationen könnten gefördert werden und das Bildungssystem auf Vordermann gebracht werden, um so den technologisch bedingten Strukturwandel zu bewältigen.

Weitere Ansätze, die der Experte ausführte:

  • Direktinvestitionen in Europa (Abbau Taget II Forderungen)
  • Investitionsprogramm Deutschland
  • Programm zu Stabilisierung Erwerbsbevölkerung
  • Programm zur Erhöhung der Produktivität
  • Effizienzsteigerung Staat
  • Staatsfonds“ nach norwegischem Vorbild

 

Letztlich aber habe die Corona-Krise ja vor allem Probleme verschärft, die ohnehin schon bestanden. “Von der Finanzkrise haben wir uns nie richtig erholt”, so Stelter.

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