Erst Ende Dezember 2020 wird die Aufsichtsbehörde ihre finalen Empfehlungen für den Review des europäischen Aufsichtsregimes für Versicherer vorlegen.

Aufgrund des Corona-Virus ist der bisherige Termin 30. Juni 2020 nicht zu halten, da auch die Folgen der Pandemie für die Finanzmärkte und das Versicherungsgeschäft abgeschätzt werden sollen. Daher wird die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA der Europäischen Kommission erst Ende Dezember 2020 ihre finalen Technischen Empfehlungen für den Review des europäischen Aufsichtsregimes für Versicherer Solvency II vorlegen.

EIOPA hatte bereits am 17. März 2020 bekanntgegeben, die Frist für das Informationsersuchen zur ganzheitlichen Folgenabschätzung – das holistische Impact-Assessment – um zwei Monate bis zum 1. Juni 2020 zu verlängern, um die Unternehmen operativ zu entlasten. Sie ergänzt die laufende Abfrage um eine fokussiertere Datenerhebung mit Stichtag 30. Juni 2020, die sie von Juli bis Mitte September 2020 durchführt. Sobald wie möglich, wird die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die bereits bei der ersten Folgenabschätzung beteiligten Unternehmen über (erste) Details dieser ergänzenden Datenerhebung informieren.

 

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