Neun von zehn Institutionellen (92 Prozent) werden innerhalb der nächsten zwei Jahre wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich in diesem Bereich investieren, so ein Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Private-Equity-Hauses Adams Street Partners (ASP) in Zusammenarbeit mit der „Intelligence Unit“ des Magazins The Economist.

Investments abseits der Börsen stehen bei institutionellen Anlegern weltweit weiterhin hoch im Kurs. Beinahe neun von zehn Investoren erwarten, dass Anlagen in den Private Markets eine höhere Rendite als Investments im börsennotierten Bereich einbringen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Private-Equity-Hauses Adams Street Partners (ASP) in Zusammenarbeit mit der „Intelligence Unit“ des Magazins The Economist.

Im Jahr 2021 haben die Privatmärkte laut Studie die höhere Renditeerwartung der Investoren erfüllt. Alle in der Studie untersuchten Segmente des Private-Equity-Markts schnitten besser ab als die breiten Aktienmärkte.Venture-Capital-Investitionen in den USA waren mit einer Wertentwicklung von über 80 Prozent per 30. September 2021 das mit Abstand stärkste Segment. Doch Vorsicht. Der Vorsprung der USA ist offenbar nicht in Stein gemeißelt. Im Blick nach vorn messen die Investoren Europa beinahe genauso große Chancen bei wie den USA. Beide Regionen sind für rund ein Viertel der Investoren (USA: 24 Prozent, Europa: 23 Prozent) die aussichtsreichste Anlageregion und liegen damit dicht hintereinander an der Spitze. Dahinter folgen einzelne Märkte der Region Asien-Pazifik, die allerdings die Spitzenposition einnähme, würde man sie als Ganzes betrachten.

Gefragt nach den aussichtsreichsten Branchen, sehen die Investoren die größten Chancen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Technologie sowie Gesundheit. Insbesondere die Finanzbranche konnte ihren Spitzenplatz festigen, da sie von 39 Prozent (Vorjahr: 38 Prozent) der Profi-Anleger als besonders vielversprechend angesehen wird, während der Technologie-Sektor unverändert attraktiv gesehen wird und der Bereich Gesundheit mit 26 Prozent (Vorjahr: 32 Prozent) sogar an Attraktivität verloren hat. Beinahe alle Investoren teilen derweil ein ausgeprägtes Interesse an der Blockchain-Technologie und an Krypto-Vermögenswerten. Neun von zehn Institutionellen (92 Prozent) werden innerhalb der nächsten zwei Jahre wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich in diesem Bereich investieren. Bereits 2021 gab es in diesem Sektor weltweit rund 2.000 Deals im Gesamtvolumen von 30,4 Milliarden US-Dollar.

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