Thematisches Investieren eröffnet Anlegern den Zugang zu zukunftsorientierten Anlagen und innovativen Unternehmen. Nicht einzelne Branchen, sondern sogenannte Megatrends stehen hierbei im Investmentfokus. Die Expertise der Investmentmanager und deren Know-how in Sachen Research sind dabei besonders wichtig.

Pictet Asset Management ist bekannt für seine themenorientierten Strategien: Der Schweizer Asset Manager verwaltet heute ein Vermögen von 40 Milliarden USD mit einer Reihe von Einzel- und Multithemenstrategien. Dadurch haben Anleger an den langfristigen Wachstumstrends teil und geben darüber hinaus entscheidende Impulse in wichtigen Bereichen der globalen Wirtschaft.

Doch was macht das thematische Investieren eigentlich aus? Wo liegen die Herausforderungen? Grundsätzlich sind zwei Dinge entscheidend: die Themen und die Expertise der Fondsmanager.

Megatrends sind die treibende Kraft des Wandels

Unsere Welt verändert sich immer schneller. Die treibende Kraft des Wandels sind sogenannte Megatrends. Als Entwicklungskonstanten begleiten sie die globale Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte. Zum einen eröffnen Megatrends – heute mehr denn je – langfristige Wachstumschancen in bestimmten Bereichen der Wirtschaft. Zum anderen kann es sich aber auch massiv auf Investments auswirken, wenn man auf der falschen Seite des Wandels steht.

Die Themenstrategien bei Pictet

Die Themenstrategien bei Pictet Asset Management

Quelle: Pictet Asset Management, 2018

Die besten Unternehmen in diesen wichtigen Wachstumssegmenten werden die Champions der Zukunft sein, und dürften langfristig hohe Anlagerenditen bringen. Pictet Asset Managements Research-Aktivitäten haben ergeben, dass der Markt immer wieder überschätzt, wie schnell sich der Cashflow dieser innovativen Unternehmen verflüchtigt: Eine Anomalie, die sich hartnäckig hält und die es allerdings auch anlagestrategisch auszunutzen gilt.

Analyst und Portfoliomanager in einem

Bei globalen Aktien-Investments ist es deshalb am wichtigsten, dass der Vermögensverwalter eine hohe Expertise in Bezug auf die anvisierte Branche aufweist. Einfach nur ein Portfoliokonstrukteur zu sein, der sich aus einem Pool von Werten bedient, die von Branchenanalysten empfohlen werden, reicht nicht aus.

Das zeigt meine eigene Geschichte: Mitte der 1990er Jahre stand ich noch ziemlich am Anfang meiner Investmentlaufbahn. Damals übertrug mir die Vermögensverwaltungsgesellschaft, bei der ich beschäftigt war, die Verwaltung eines globalen Aktiensegments in einem Pensionsfonds. Das war eine spannende Chance für mich, denn bis zu dem Zeitpunkt hatte ich mich nur um Einzelländerportfolios gekümmert.

Zu den Aktien, für die ich von da an verantwortlich war, gehörte auch ein neuer Hardwarehersteller. Die Umsätze des Unternehmens stiegen rasant. Aber ich verstand nicht wirklich die zugrunde liegenden geschäftlichen Basisdaten und hatte auch keine Ahnung, wie attraktiv die Firma langfristig sein würde. Nach monatelanger starker Entwicklung des Aktienkurses beschloss ich, die Gewinne mitzunehmen und die Position zu verkaufen.

Bei dem Unternehmen handelte es sich um Cisco Systems, dessen Router sich als elementare Bausteine des neuen Internetzeitalters herausstellten. In den fünf Jahren nach meiner Entscheidung zum Verkauf stieg der Aktienkurs des Unternehmens weiter bis in schwindelerregende Höhen – brach dann aber mit dem Platzen der Internetblase ein. Cisco Systems tauchte jedoch an anderer Stelle wieder auf und etablierte sich in den globalen Aktienindizes – aktuell mit einer Börsenkapitalisierung von 200 Milliarden USD und mehr als 70.000 Beschäftigten.

Kurs der Cisco-Aktie

Quelle: Bloomberg

Pictet Asset Management hat aus solchen Geschichten wie meiner gelernt: Man muss ein Branchenexperte sein und sich bis ins Detail mit einer Aktie auskennen, um langfristig eine robuste, wiederholbare Outperformance für die Kunden erzielen zu können. Investmentmanager müssen daher Spezialisten in den von ihnen verwalteten Themen sein. Eben keine Generalisten, sondern sehr fokussierte Anleger. Entscheidend ist, dass sie Analyst und Portfoliomanager in einem sind.

Doch allein diese Fähigkeiten reichen nicht aus, denn Asset Manager müssen auch die Entwicklung der Megatrends im Blick behalten. Deshalb hat Pictet Asset Management sogenannte Advisory Boards ins Leben gerufen, denen auch externe Experten für jede Einzelthemenstrategie angehören. Die Experten helfen, die Entwicklung der Themen zu verfolgen und zu lenken. Ziel der Advisory Boards ist es nicht, die Investmentmanager bei der Aktienauswahl zu unterstützen, sondern den langfristigen Verlauf des Themas zu beobachten und darüber zu diskutieren. Die Portfoliomanager arbeiten mit dem Copenhagen Institute for Future Studies (CIFS) zusammen, dessen Megatrend-Erkenntnisse unseren Themen zugrunde liegen.

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »
Alles Wichtige für institutionelle Investoren - Kompetent und unabhängig - Jede Woche neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN »