Thematisches Anlegen ist nicht für einen kurzen Anlagehorizont geeignet und funktioniert anders als klassisches globales Investment. Pictet kombiniert beim thematischen Investieren drei Anlagegrundsätze miteinander, um die langfristige Wertentwicklung der Anlagen zu sichern.

Ein thematischer Investmentansatz kommt nicht für jeden Anleger in Frage. Wer einen kurzen Anlagehorizont anstrebt oder nicht in der Lage ist, erhebliche Kursschwankungen abzufedern, sollte von dieser Anlageform Abstand nehmen. Beim thematischen Investieren gibt es typischerweise auch immer wieder Phasen, in denen thematisch orientierte Aktien schlechter abschneiden als Aktienindizes. Ist ein Anleger hingegen bereit, langfristig zu investieren, bietet ein thematischer Ansatz eine attraktive und vielversprechende Perspektive.

Pictet Asset Management konzentriert sich beim thematischen Investieren auf langfristige Wachstumstrends. Dabei wird ein Investmentansatz gewählt, der fokussiert auf ein Thema ausgerichtet ist. Die Portfolios sind nicht an eine Benchmark gekoppelt, sondern werden an langfristigen Zukunftsaussichten ausgerichtet – kurzfristige Unruhen und Spekulationen bleiben außen vor.

Das Besondere am thematischen Investmentansatz von Pictet Asset Management ist die Kombination von drei wichtigen Anlagegrundsätzen. Diese bilden die drei zentralen Investmentsäulen der Themenstrategie, und sichern so eine langfristige Wertentwicklung der Anlagen:

  1. Schwerpunkt auf langfristigem Wachstum
  2. Fokussierung
  3. Fähigkeit, Portfolios benchmarkfrei zu verwalten

ABB. 1: Unsere Themen-DNA

Quelle: Pictet Asset Management

Langfristige Wachstumsaussichten

Megatrends beschreiben langfristige Veränderungen, die die Welt über Jahrzehnte hinweg prägen. Für Pictet Asset Management sind sie die entscheidenden Treiber nachhaltiger Investmentergebnisse und bilden daher die Grundlage der thematischen Aktienstrategien des schweizerischen Investmenthauses.

Dabei basiert jede thematische Strategie gleichzeitig auf mehreren Megatrends. Dieser kombinierte Fokus verspricht Wertsteigerung, Wachstum und Margen. Themenbasierte Strategien machen sich kurzfristige Marktineffizienzen zunutze – wie zum Beispiel das Unvermögen der Anleger, die künftigen Auswirkungen von Megatrends zu erkennen.

ABB. 2: Wasser hat Gewicht - Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, ist das Wasserthema durch 5 Megatrends unterlegt

Quelle: Pictet Asset Management

Die Welt der Megatrends und das Thema Wasser

Der Themenstrategie Wasser liegen insgesamt vier Megatrends zugrunde: Nachhaltigkeit, demografische Entwicklung, Fokus auf Gesundheit und Kommerzialisierung. Betrachtet man beispielsweise die Kommerzialisierung, so verlagert sich in der Wasserbranche die Versorgung durch den öffentlichen Sektor hin zu einer Organisationsform mit einer zunehmend stärkeren privaten Beteiligung. Dieses Phänomen ist in allen globalen Märkten zu beobachten. Bei der Entwicklung der Pictet-Strategie „Water“ war es deshalb entscheidend, langfristig an den kommerziellen Effekten dieses Megatrends teilzuhaben.

ABB. 3: Die Kommerzialisierung von WASSER - Zunehmende Bedeutung öffentlich-privater Partnerschaften in der Wasserbranche in allen Regionen

Quelle: Envisager 2015

Fokus vorausgesetzt

Bei Pictet Asset Management basieren erfolgreiche Themeninvestments auf drei unterschiedlichen Arten von Fokussierung:

1. All unseren Investitionsthemen liegen verschiedene Megatrends zugrunde. Daher ist es unerlässlich, dass sich ausschließlich Spezialisten mit den Themen befassen, die die Auswirkungen der Megatrends erfassen und auf die jeweilige Strategie übertragen können. Hierbei ist der gemeinschaftliche Austausch mit externen Fachleuten gefragt.

2. Der thematische Fokus gilt auch für die Unternehmen, die für thematische Investments in Frage kommen. Pictet Asset Management spricht hierbei vom sogenannten Prinzip der thematischen Reinheit. Nur Unternehmen, deren Aktivitäten sich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren und die damit einen klaren Wettbewerbsvorteil haben, sind potentielle Kandidaten für ein Investment. Fokussiert ist hier immer besser als diversifiziert: Die grundlegende Idee ist, dass aus fokussierten Unternehmen bestehende Portfolios besser abschneiden als ein Aktienbestand mit Unternehmen, die in unterschiedlichen Sparten tätig sind. Und: Auch wenn mega-kapitalisierte Unternehmen nicht mehr „Konglomerate“ heißen, so tanzen doch viele dieser Mega Caps weiterhin auf vielen Hochzeiten.

3. Der Begriff Fokus betrifft auch die Anforderungen, die Pictet Asset Management an seine Investmentteams hat. Jedes Teammitglied ist Portfoliomanager und Aktienanalyst in einem. Zum einem beteiligt sich jeder Investmentmanager an der Verwaltung der jeweiligen Strategie. Zum anderen setzt er sich auch intensiv mit einem klar definierten Aktienspektrum auseinander und entwickeln dabei einzigartiges Spezialwissen.

Das ist ein gravierender Unterschied zu einem typischen aktiven Global-Equity-Team: Die meisten Global-Equity-Fonds werden von Managern verwaltet, die von mehreren Analysten unterstützt werden. Deren Aufgabe besteht darin, Listen mit ihren besten Anlageideen hinsichtlich der ihnen zugewiesenen Branchen zu erstellen. Anschließend wählt das für den Portfolioaufbau zuständige Team aus diesen Empfehlungen Aktien aus. Ein typischer Global-Equity-Manager muss sich in der Regel mit einem sehr großen Aktienspektrum beschäftigen und ist daher weniger fokussiert als Analysten. Die richtigen Aktien aus einer Liste von Analystenempfehlungen auszuwählen ist eine große Herausforderung. Für einen typischen Global-Equity-Manager kann es daher schwierig sein, mit einem Portfolio echte Wertschöpfung zu erreichen.

Hauptsache zukunftsorientiert

Als dritte Säule seiner thematisch getriebenen Investmentstrategien verfolgt Pictet Asset Management einen von Benchmarks unabhängigen Ansatz. Nach dem Bottom-up-Prinzip sollen die besten Unternehmen in den jeweiligen Anlagespektren ausfindig gemacht werden. Solange Unternehmen die von Pictet Asset Management definierten Mindestanforderungen an die Liquidität erfüllen, ist es egal, in welchem Aktienindex sie notiert sind. Erklärtes Ziel ist ein Portfolio mit Unternehmen zusammenzustellen, die sich in Zukunft gut entwickeln werden – unabhängig davon, welchem Index sie aktuell angehören.

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