Der Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) hat vergangene Woche den Beitragssatz für das Jahr 2021 auf 0,6 Promille festgesetzt. Das ist der niedrigste Beitragssatz seit dem Jahr 2016.

Der Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) hat vergangene Woche den Beitragssatz für das Jahr 2021 auf 0,6 Promille festgesetzt – im Vorjahr lag er bei 4,2 Promille. Der neue Satz ist der niedrigste Beitragssatz seit dem Jahr 2016. Nach der Finanzkrise lag der Beitragssatz im Jahr 2009 bei 14,2 Promille.

Bereits im Juli diesen Jahres hatte der PSVaG angekündigt, dass sich ein Beitragssatz unter dem langjährigen Mittel von 2,8 Promille abzeichnet. Der aktuelle Beitragssatz für 2021 wird insbesondere durch die sehr günstige Entwicklung der Insolvenzen und damit des Schadenvolumens sowie die erhebliche Auflösung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung aus dem Vorjahr positiv beeinflusst, gab der Verein bekannt.

Für 2022 erwartet der Pensions-Versicherungs-Verein einen höheren Beitragssatz, da die entlastenden Effekte, die den außerordentlich niedrigen Beitragssatz in diesem Jahr ermöglichen, im Jahr 2022 nicht erneut in dieser Größenordnung erwartet werden.

Aufgrund des Beitragssatzes von 0,6 Promille und der gemeldeten Gesamt-Beitragsbemessungsgrundlage von 361 Milliarden Euro liegt das Beitragsvolumen der Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr bei rund 217 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 1.487 Millionen Euro.

Für die seit 2021 insolvenzsicherungspflichtigen Pensionskassenzusagen beläuft sich der Beitrag auf 3,0 Promille der jeweils auf diese entfallenden Beitragsbemessungsgrundlagen. In Höhe dieses Beitrags wird eine Dotierung des Ausgleichsfonds für die neu hinzukommenden Pensionskassenzusagen vorgenommen.

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