The Economist: Private-Market-Investments performen langfristig besser als Anlagen in Public Markets

„The Economist Intelligence Unit“ (The EIU) untersucht in der Studie „Leveraging Opportunity in Change“ im Auftrag von Adams Street Partners die langfristigen Trends bei Investitionsentscheidungen im Private-Market-Segment. Basis der Studie sind qualitative Interviews mit 110 institutionellen Investoren aus Asien, Europa und Nordamerika. Dazu zählen Pensionsfonds, institutionelle Anleger sowie Investment- und Portfoliomanager.

Das Jahr 2020 brachte für die globalen Finanzmärkte einen grundlegenden Wandel mit sich – ein Trend, der sich nach Einschätzung der Studienautoren in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die COVID-19-Pandemie bremste die Volkswirtschaften aus und fachte die Volatilität an den Märkten weiter an. Die kurz- und langfristigen Einflüsse daraus bekommen Investoren derzeit zu spüren. Geopolitische Spannungen und die Zunahme globalisierungsfeindlicher Positionen in der Politik führen zu strukturellen Veränderungen. Diesen Change müssen Investoren in ihren Investitionsstrategien berücksichtigen.

Weiteres Wachstum in Private Markets erwartet

Trotz allgemein steigender Risiken erwarten Investoren, dass Anlageziele im Segment Private Market weiterhin das Potenzial für langfristiges Wachstum bieten. Im Detail zeigen sich 80 Prozent der befragten Investoren davon überzeugt, dass Private-Market-Assets weniger anfällig für kurzfristige Volatilität sind als der Public-Market-Sektor. Noch mehr Befragte, nämlich 85 Prozent, erwarten, dass Investments in Private Markets weiterhin und auch auf lange Sicht besser performen als Anlagen in Public Markets.

Die besten Investitionsgelegenheiten in Private Markets erwarten die Befragten für das Jahr 2021 in der Asien-Pazifik-Region, gefolgt von Nordamerika. Mit Blick auf die Branchen sehen sie vor allem in den Sektoren Finanzdienstleistungen, Technologie und Gesundheit die besten Investitionsgelegenheit in Private Markets. Konkret wollen die Befragten in Unternehmen mit vielfachen Wachstumsstrategien und in Fonds investieren, deren Emittenten eine Strategie der Risikominimierung fahren. Dabei zählen die Investoren die fortdauernde COVID-19-Pandemie, Probleme bei den weltweiten Impfkampagnen und eine weitere Zunahme globalisierungsfeindlicher Politik in vielen Ländern zu den größten Risiken für Investments in Private Markets. Im Einzelnen nennen sie Handelsbeschränkungen und Zolltarife.

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